Unser Blog

Die täglichen „Mut-mach-Worte“ von Bruder Theophilos und weitere aufbauende Perlen aus dem Kloster.

Unendliche Räume warten auf dich

Hallo ihr grandiosen DEHNUNGSSPEZIALISTEN,

Fraget nach dem Herrn und seiner Macht, suchet sein Antlitz allezeit!
Ps 105,4 

Wie gehen wir in der Regel unsere Probleme an? Wir Hirnen. Wir fragen unseren Geist, welche Erfahrungen er zur Lösung gespeichert hat. Wir bewegen uns in der Box, die unseren Vorstellungen entspricht.

In welchen Räumen muss sich wohl Antonio Gaudi bewegt haben, als er die Basilika „Sagrada Familia“ in Barcelona erschaffen hat? Wo war der Geist von Georg Friedrich Händel, als sein großes „Halleluja“ entstand? Welche Gedanken trieben Martin Luther King an, als er seine Zukunftsvision für die soziale, und rechtliche Gleichstellung der Afroamerikaner in den Vereinigten Staaten vortrug? „I have a dream!“

Wir sind dazu geschaffen, uns in Räumen zu bewegen, die außerhalb unseres Geistes liegen.

Räume, die das natürliche Denken übersteigen. Da gibt es einen Bereich, der unserem „vernünftigen“ Geist verschlossen ist. Der Eintritt dafür ist: Fraget nach dem Herrn, suchet sein Antlitz!

Du bist eingeladen, deinen Geist von dem unendlichen GEIST beflügeln zu lassen.

Da hört dein Geist nicht am Rande deiner Box auf, da erfasst dich ein GEIST, der keine Grenzen kennt. Frage nach dem Herrn, ist die Revolution deines Geistes. Das sprengt alle bisherigen Vorstellungen.

Du öffnest dich einer Führung, die aus dem Unerschöpflichen schöpft.

Dein Geist empfindet es, als würdest du dich auf Glatteis begeben. Das sich Einlassen auf diesen grenzenlosen GEIST fordert dein volles Vertrauen, wogegen dein natürlicher Geist rebelliert. Doch in welchen Räumen könntest du unterwegs sein, wenn du deine Fragen diesem GEIST stellst?

Wo verlasse ich meine Box, um mich in endlose Räume hineinzudehnen?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich an diesem Sonntag!
Blühende Grüße Theophilos


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Verstehe deinen Schmerz richtig

Hallo ihr lieben SCHÖPFUNGSENERGIEN,

Er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen.
Jes 53,5 

Leiden ist oft zum Lebensgefühl geworden. Schmerz, den wir empfinden, ist eingeschlossene Lebensenergie, die sich vom großen Energiefeld abgespalten hat. Diese Energie hat sich durch ihre unnatürliche Identifikation mit dem Verstand teilweise verselbstständigt. Sie hat sich gegen sich selbst und gegen das Leben gerichtet.

Was glaubst du, warum unsere Zivilisation so lebensfeindlich geworden ist? Warum leide ich, wenn mein Geschäft nicht mehr läuft, wie vor zehn Jahren?

Steckt nicht hinter jedem Schmerz, den ich empfinde, der Kampf gegen etwas, mit dem ich mich identifiziert habe, jedoch jetzt losgelassen werden will?

Wenn Schmerz das rote Licht ist, das den unterbrochenen Lebensfluss anzeigt, gilt es da nicht, bei diesem Signal hellwach zu werden? Ist es da sinnvoll den Schmerz zu bekämpfen, oder eher zu fragen: Wen oder was bekämpfe ich gerade?

Jesaja beschreibt den leidenden Gottesknecht und malt eine menschliche Seele, die sich von ihrem Lebensnerv abgeschnitten hat.

Von Natur aus sind wir Gotteskrieger*innen, in denen sich schöpferische Gewalt manifestiert.

Doch wo wir uns gegen diese Berufung stellen, bekämpfen wir uns selbst und beginnen zu leiden.

Schöpfung ist pure Lebens- und Liebesenegie, ist lebendige Bewegung, die durch alles fließt.

Wo ich mich von diesem Energiefeld abspalte, leide ich.

Wenn in deinem Geschäft keine Lebensenergie mehr fließt, weshalb hälst du es noch fest? Wenn diese Energie in neue Kanäle fließen will, welche Schleußen wollen dann in dir geöffnet werden?

Welchen Energiefluss, will mein Schmerz wieder in Bewegung bringen?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!
Blühende Grüße Theophilos


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Wie schlaflose Nächte fröhlich werden

Hallo ihr lieben LICHTWANDLER,

Der Herr hat Großes an uns getan; des sind wir fröhlich.
Ps 126,3 

Wer kennt nicht die Nächte, in denen er schweißgebadet aufschnellt, getrieben von vielen Aufgaben, die vor einem liegen, gedrückt von der Verantwortung, die auf einem lastet? Der Kopf brummt. An die Schädeldecke hämmert jeder Pulsschlag. Heute hatte ich solch eine Nacht. Ich bin aus den sich auftürmenden Gedanken ausgestiegen und machte eine Meditation.

– Konzentration auf meinen Atem. Tief und ruhig einatmen und beim Ausatmen ließ ich die vielen treibenden Gedanken los.

Den Atem begleitete die Vorstellung, Licht einzuatmen und beim Ausatmen mich in einem Meer von Licht aufzulösen. Immer wieder, – Licht einatmen, – ins Licht hineinsinken.

Ruhe breitete sich aus. In diesem Raum voller Licht begegnete ich mir selbst, am Ende meiner Reise. Es war die ältere Version meines Selbst, dass die vielen Hürden hinter sich hatte und mich anstrahlte. Bei unserer Begegnung erlebte ich zwei Dinge:

Allen Umständen zum Trotz, ICH KOMME GUT AN und, ein Teil des LICHTes, das diesen Raum erfüllt, WOHNT naturbedingt IN MIR.

Eine Begegnung nach Mitternacht, die alles entkrampfte. Wo mir mein Gehirn ein Drama vorspielte, durfte ich erfahren: Es zählt nur der nächste Schritt. Auch wenn unübersehbare Berge vor mir stehen, weiß ich, ich komme glücklich an. Was hindert mich, in dem Bewusstsein zu leben, der Herr hat Großes an mir getan?

Ist es nicht groß, bei jedem Atemzug bewusst erleben zu können, durch mich strömt Licht, mit dem ich immer verbunden bin? Muss ich dann verrückt spielen, wenn´s dick kommt?   

Wann nehme ich mir Zeit, meinem zukünftigen Selbst zu begegnen, damit meine hitzigen Tage und schlaflosen Nächte fröhlich werden?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne Dich!
Blühende Grüße Theophilos


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Fühle dich eins mit allem

Hallo ihr lieben EMOTIONSRAKETEN,

Die dein Heil lieben, lass allewege sagen: Hochgelobt sei Gott!
Ps 70,5 

Wie würdest du gerade dein augenblickliches Lebensgefühl beschreiben? Ist es eher entspannt oder angespannt, erfüllt oder nervig, energiegeladen oder energielos, optimistisch oder sorgenvoll? Bist du wütend auf die, die beim Thema Impfen anderer Meinung sind als du, oder bist du mit dir und der Welt im Frieden? Unser Lebensgefühl entscheidet, ob wir gefrustet oder fasziniert durchs Leben gehen.

Spüren wir in das, was uns gerade ärgert und aufbringt hinein, erkennen wir ein Muster unserer Gedanken. Sie erzählen Geschichten, werten und interpretieren Dinge und Menschen.

Ohne zu merken, sind wir oft Gefangene unserer Art, die Welt zu erklären.

Das fühlt sich schlecht an, weil ein stimmiges Gefühl nicht im Kopf entsteht.

Wir Herren der Schöpfung tun uns schwer mit Gefühlen. Oft blockiert uns da unser mathematisches Denken.

LEBENSGEFÜHL ist HERZENSSACHE.

Hochgelobt sei Gott, ist ein Orgasmus an Gefühlen. Hier explodiert Freude und Dankbarkeit, aus ihrem tiefsten Sein heraus. Ich fühle mich mit dem Ursprung meiner Existenz verbunden. Ich erlebe diesen Moment als schöpferische Emotions-Schleuder. Ekstase im Einssein mit Gott.

Das geschieht auf rein emotionaler Ebene.

„Dein Heil lieben“, fühlt sich in das Einssein mit allem hinein. Heil geschieht, wenn Brüche verschmelzen und ganz werden. Ich liebe das Verbunden sein mit der ganzen Schöpfung.

Wäre dieses Lebensgefühl nicht der Ansatz für das Miteinander mit deinem Bruder und deiner Schwester? Würde damit nicht der aufgeladene Dampf in der Gesellschaft sich entspannen? Ginge da nicht heilsamer Frieden von dir aus? 

Wie könnte ich mich noch hingebungsvoller in dieses Einssein hineinfühlen?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!
Blühende Grüße Theophilos


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Du bist ein Gewinner

Hallo ihr lieben LOTTOKÖNIGE*INNEN,

Der Herr ist der wahrhaftige Gott, der lebendige Gott, der ewige König.
Jer 10,10 

Was wäre bei der Nachricht von der Lottogesellschaft: Sie haben den Jack-Pot geknackt – Gewinn: 37 Millionen Euro! Würde da nicht das Herz stillstehen? Stünde da nicht schlagartig alles auf den Kopf? Gäbe es da auf absehbare Zeit noch irgendwelche Geldsorgen? Könntest du dir nicht Träume erfüllen, die du nie träumen gewagt hast? Wie viele träumen schon Jahrzehnte vom großen Lottogewinn, leben jedoch täglich ihr bescheidenes Dasein.

Wie würde sich das Anfühlen, wenn wir von jetzt auf sofort, mit unserer Einstellung wie ein Lottogewinner leben könnten?

Kann es sein, dass wir vergessen haben, wie reich, wie schön und wie gut wir sind? Woher kommt es, dass wir oft so klein von uns denken? Wann haben wir angefangen, uns über unsere Begrenzungen und Fehler zu definieren?

Was würde das mit uns machen, wenn plötzlich eine schöne Karte im Briefkasten steckt, auf der nur steht:

DU BIST EIN GEWINNER!!!

Wenn der Herr, der wahrhaftige und lebendige Gott ist, der ewige König, dann ist das deine Gewinnbenachrichtigung.

Das ist dein großes LOS. Das ist die volle Ausschüttung von dem, was Leben zu bieten hat. Wir haben das Los in der Tasche und tun so, als ob wir nichts davon wüssten. Wir sind eingeladen, das Wahrhaftige, das Lebendige, den ewigen König in uns zu entdecken. Schau nicht auf den Mangel da Draußen, schau auf den Schatz, der in dir wohnt und wartet, dass dieser Gewinn ausgeschüttet wird.

Stell dir vor, du bist Lottokönig, du würdest sofort loslegen, aus den Vollen zu schöpfen. Was hält dich zurück, jetzt aus deinem Reichtum zu leben?

Welche Gedanken könnten mir helfen, unendlich weit zu denken?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!
Blühende Grüße Theophilos


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Wie aus Reden kreatives Erschaffen wird

Hallo ihr lieben HANDLUNGSSPEZIALISTEN,

Wo Träume sich mehren und Nichtigkeiten und viele Worte, da fürchte Gott!
Pred 5,6 

Wir sind oft pausenlose ERKLÄR-BÄREN.

Ich ertappte mich dabei selbst bei einer Kommunikationsübung. Wir untersuchten, wie es in Gesprächen anfängt zu knallen. Ich stehe für Weiterentwicklung, Wachstum und Neues probieren. Dazu versuche ich meine Mitarbeiter zu gewinnen. Sie reagieren oft erschrocken und abwehrend. Als ich meine Not schilderte, stießen wir auf einen chaotischen Erklärungsschwall. Ein bewertender Wasserfall quoll aus mir heraus: „Die haben Angst vor Neuem, sind unbeweglich, wollen es so, wie es immer war.“

Viele leere, vorwurfsvolle Worte. Nichts von einfach: Da verstehen andere nicht, was ich möchte.

Was geschieht, wenn ich wahrnehme, meine Botschaft kommt nicht an? Fühle ich mich da nicht hilflos oder genervt? Was geschieht, wenn ich mein Bedürfnis von Wachstum wahrnehme und mich einfühlsamer auf mein Gegenüber zubewege? Was wäre, wenn ich auf seine Bedenken einginge? – Ich sehe, dich hält etwas zurück; was könnte dir helfen, den Schritt zu gehen?

Aus vielen Worten wird Empathie. „Wo viel geredet wird, da fürchte Gott.“

Da werden phrasenhafte Worte Tat.
Treffende Worte, bewegen Welten.
Pure Empathie, bezieht andere ein und wird Handlung.

Wo erkennst du bei dir den Versuch, dich mit vielen Worten dazustellen? Was könnte ein empathisches Du bewirken, bei dem du dem anderen eine prägnante Bitte aussprichst, die zu erfolgreichen Handlungen führt?     

Welcher meiner vielen Worte drehen sich um mich und suchen ein Du, mit dem sie erfolgreich kreativ erschaffen?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!
Blühende Grüße Theophilos


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In dir lebt Größeres

Hallo ihr lieben WUNDERKINDER,

Wer kann merken, wie oft er fehlet? Verzeihe mir die verborgenen Sünden!
Ps 19,13 

Wir staunten nicht schlecht, als wir vergangene Woche als Gemeinschaft einen Workshop über gewaltfreie Kommunikation machten. Da wunderten wir uns zuvor, dass wir in unseren Gesprächen nur schwer einen Konsens fanden, uns oft kaum mehr etwas zu sagen hatten und jeder sich gefrustet zurückzog. Nun lernten wir von der Bewertungsrolle, in der wir vom anderen ein inneres (schlechtes) Urteil hatten, in eine BEOBACHTERROLLE zu schlüpfen, in der wir nur wahrnehmen, ohne zu bewerten. Dazu erforschten wir unsere Gefühle und Bedürfnisse, die ich z.B. habe, wenn mich etwas am anderen nervt.

Wo ich dann mein Bedürfnis wahrnehme, kann ich ohne Vorwürfe eine Bitte an den andern richten, der ohne Druck auf mein Anliegen eingehen kann.

Ein riesiges Aha-Erlebnis, das Brücken zum Herzen des anderen baute.

Unbewusst zu kommunizieren kann Häuser abbrennen und Miteinander verhärten. Beim sich bewusst machen, dass der andere kein Scheusal ist, können Türen aufgehen, die keiner vermutet hätte. Plötzlich erkannten wir wieder, wie wertvoll der andere ist und dass wir in der Tiefe auf einem gemeinsamen Weg unterwegs sind.

Wie tragisch ist es erst, wenn ich dem Leben unbewusst begegne.

Wie sehr bin ich mir bewusst, wer ich wirklich bin?

Mache ich mir vom ersten Atemzug an klar, ich bin nicht der Theophilos, sondern Gottes Ebenbild? Verbinde ich mich mit Himmel und Erde, um unendliche Liebe und unerschütterlichen Frieden auf die Welt zu bringen?

Was könnte in deinem Alltag zu blühen beginnen, wenn du dir bewusst wärest, dass du ein Brückenbauer zwischen Himmel und Erde bist? Welcher Wert käme auf die Erde, wenn das Verborgene sichtbar würde?  

Wo halte ich inne, damit mir bewusstwird, welches Lob in mir aufsteigen will?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!
Blühende Grüße Theophilos


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Ein Schritt in deine Kraft

Hallo ihr lieben TIEFREISENDEN,

Weh denen, dich sich verlassen auf Rosse und vertrauen auf Wagen, weil ihrer viele sind! Aber sie schauen nicht auf den Heiligen Israels, und den Herrn befragen sie nicht. 
Jes 31,1

Deine Lebensreise hat eine äußere und eine innere Absicht. Die äußere Absicht ist, an deinem Ziel oder Bestimmungsort anzukommen, das zu erfüllen, was du dir vorgenommen hast.

Wenn aber deine Bestimmung oder Schritte, die du in der Zukunft machen willst, so viel von deiner Aufmerksamkeit beanspruchen, dass sie wichtiger werden als der Schritt, den du jetzt gerade machst, dann verpasst du die innere Absicht deiner Reise völlig.

Und die hat nichts damit zu tun, wohin du gehst oder was du tust, sondern nur damit, wie du es tust. – Eckard Tolle.

Wir suchen nach Sicherheit und Erfolg und legen dafür die entsprechenden Strategien fest, diese zu erreichen. Wir kämpfen wie die Löwen, um nicht unterzugehen. Doch das, was uns antreibt, gehört zur äußeren Absicht, mit Raum und Zeit. Es ist das sich verlassen auf Rosse und Wagen.

Bei dem Schauen auf den Heiligen Israels, geht es um die innere Absicht und um eine Vertiefung unseres Seins im ZEITLOSEN JETZT.

Deine äußere Reise kann eine Million Schritte lang sein; deine innere Reise braucht nur einen: den Schritt, den du jetzt gerade tust. Dieser Schritt wird dich in dein Sein mit Gott bringen. Das Ziel deiner Reise nach innen, ist zu du dir selbst.

Wie würde sich das Ziel deiner äußeren Absicht gestalten, wenn du diesen einen Schritt zu dir gewagt hast? Könnte es nicht sein, dass du aus dem „von innen heraus“, mit viel mehr Kraft diese Welt bewegst? 

Wie könnte heute der eine Schritt nach innen aussehen?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich an diesem Sonntag!
Blühende Grüße Theophilos


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Dich kann nichts umhauen

Hallo ihr lieben UNERSCHÜTTERLICHEN,

Siehe, auch jetzt noch ist mein Zeuge im Himmel, und mein Fürsprecher ist in der Höhe.
Hiob 16,19 

Wie fühlt sich das wohl an, wenn dir das Leben um die Ohren fliegt und es deine ganze Familie auf einmal nicht mehr gibt? Viktor Frankl hat in sieben KZ´s alles verloren. Er wurde geschlagen, seine Würde mit Füßen getreten, Frau und Kinder ermordet. Normalerweise ist man hier mit dem Leben fertig. Da toben Gefühle wie Wut, Enttäuschung, Verzweiflung, Ohnmacht und Hilflosigkeit. Da ist nichts mehr, was einem nur einen Funken Hoffnung geben kann.

Doch in der Hölle eines Konzentrationslagers machte er die Erkenntnis seines Lebens:

„Man kann dem Menschen alles nehmen,
jedoch nicht die FREIHEIT,
wie er sich zu den Gegebenheiten stellt.“

Ich kann in jeder Situation frei entscheiden, mich als Opfer zu fühlen oder die Verantwortung über meine dunklen Urteile übernehmen und Handeln.

HIOB hatte ähnlich schlechte Karten. Bei ihm war es nicht nur seine Familie, sondern auch noch wirtschaftlicher Ruin, der ihn hätte in den Wahnsinn treiben können.
Doch nichts von: „Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr, das Leben hat mir übel mitgespielt.“

Im Gegenteil: „Seht, gerade jetzt ist mein Zeuge im Himmel.
Für mich steht der höchste Anwalt.“

Kein Fingerzeig, keine Schuldzuweisung an Gott und die katastrophalen Umstände. „Der Glaube ist eine feste Zuversicht, dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“

Dein Zeuge im Himmel, ist die Kraft des Heiligen Geistes,
die IN DIR LEBENDIG IST.
Da liegt das Geheimnis, mit deinen Katastrophen fertig zu werden. 

Was könnte Wertvolles entstehen, wenn ich mehr vertraue und weniger verurteile?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich
Blühende Grüße Theophilos


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Handle mit weitem Herzen

Hallo ihr lieben EMOTIONS-RIESEN,

Du sollst heute wissen und zu Herzen nehmen, dass der Herr Gott ist oben im Himmel und unten auf Erden uns sonst keiner.
5. Mose 4,39

Wo mir jemand sagt, „das schaffst du nie,“ oder „das kannst du nicht,“ ist bei mir die Luft raus. Ich fühle mich erschlagen, verzweifelt, gelähmt und hilflos. Auf mich trifft eine Botschaft zwischen Kopf und Herz, die mich emotional völlig außer Kraft setzt. Ich sehe mich als Opfer, das vom Leben verletzt wird.

Der und die da draußen sind schuld, dass es mir so dreckig geht!

Ich fühle mich nicht wertgeschätzt und ziehe mich zurück.
Anders:

Gott, warum lässt du so viel Elend zu und hörst unsere Gebete nicht?

Wir haben nicht nur einen Körper mit Kopf und Verstand, sondern auch Herz und Bauch für Gefühle. Dieses Wissens- und Gefühlszentrum zusammen sind unser EMOTIONAL-KÖRPER. Es ist die Schnittstelle unserer Ganzheit als Leib-Seele-Geist.

Hier sind wir mit einer größeren Dimension verbunden
und haben Zugang zur ureigensten Spiritualität.

Wo wir heute von einem Gott wissen und ihn zu Herzen nehmen sollen, sind wir ganzkörperlich und emotional in ein menschlich nicht mehr fassbares Handeln miteingeschlossen. Da gibt es keine Opfer und Täter, sondern nur noch Selbstverantwortliche. Ich handle aktiv verantwortlich und bin verantwortlich für den Umgang mit dem, was ich erlebe.

Da ist Gott nicht da draußen, sondern lebendiger Prozess in mir. 

Wenn du den Allmächtigen zu Herzen nimmst, wirst du da nicht zur Kraftquelle in aller Lethargie? Wird da nicht dein Handlungsspielraum viel größer in allen hoffnungslosen und dich erschlagenden Situationen?

Was nehme ich heute auf mein HERZ und trage die volle Verantwortung?

 

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!
Blühende Grüße Theophilos


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Wähle die kreative Spannung

Hallo ihr lieben Lebenskünstler,

Ich will sie reinigen von aller Missetat, womit sie wider mich gesündigt haben, und will ihnen vergeben.
Jer 33,8 

Kann es sein, dass wir manchmal unter dem Eindruck stehen, wie spielen in der Kapelle, die zum Tanz auf der sinkendenden Titanic einlädt? Wir machen zwar unser Ding, sind jedoch in der Tiefe hoffnungslos, da wir das sinkende Schiff nicht aufhalten können. Wir sehen die tobenden Wellen um uns herum, das Leck im Bug des Schiffes, durch das immer mehr Wasser eindringt. Wie viele stehen an ihren Grenzen und sehen keine Perspektive. Da ist so viel Lebenswille da, du spürst, es wäre noch so viel möglich und gleichzeitig steht da was im Wege. Doch weder die Umstände noch die anderen sind es, die mich nicht verstehen oder aufhalten.

Die Grenze, die mich lähmt, gibt es nur in meiner Vorstellung. In der Vergangenheit habe ich z.B. Blumen verkauft, also kann ich auch heute und morgen nur Blumen verkaufen. Ich nehme meine Erinnerung und Erfahrung und definiere, wer ich heute bin. Damit bin ich von meiner eigenen Vergangenheit belastet und ausgebremst. „Ich will sie reinigen von aller Missetat,“ ist der Ort, an dem ich frei von alten Begrenzungen bin. „Ich will ihnen vergeben,“ trennt von allem was bisher war und stellt in die Gottesgegenwart. Im Jetzt wähle ich bewusst die kreative Spannung zu dem was alles möglich ist und was ich nicht kenne. Schöpferisches Leben geht in dieser Spannung in die Zukunft. Ich weiß, dass ich hier existiere und dass es von mir eine Version gibt, die pures Christus-Bewusstsein ist.

Wo und wie bremst dich deine Vergangenheit aus? Wie belastet Vergangenheit eine Beziehung? Was könnte sich wirkungsvoll ereignen, wenn du mit den Möglichkeiten spielen würdest, die du noch nicht kennst?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!
Blühende Grüße Theophilos


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Es kehrt durch dich

Hallo ihr lieben Alltagskünstler,

Der Herr spricht: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.
2. Mose 33,19 

Es gibt Klöster, in denen man sich vor einem Besen verneigt, bevor man ihn zur Hand nimmt, um zu kehren. Denn nicht ich kehre, es ist die höhere Wirklichkeit selbst, die durch mich kehrt. Im Thomasevangelium steht: „Spaltet ein Stück Holz und ich bin da. Hebt einen Stein auf und ihr findet mich dort.“ Bei der Frage; wo ist Gott, formulierte Bonhoeffer spitz: „Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht.“ Kann es sein, dass es uns genauso geht, wie unserem Prior beim Eintritt in den Lehrsaal, wo der Lehrer die Studierenden mit den Worten begrüßte: Liebe Brüder, das erste Verständnis, das wir von Gott haben ist ein Missverständnis.

Gott will nicht verehrt werden, Gott will erkannt und gelebt werden, hier und jetzt. Gott ist der Prozess, der sich in uns und durch uns vollzieht. Er ist die Gestaltungskraft in jeder Gestalt. So wir er Gestalt war in Jesus, ist er Gestalt in jedem von uns. Jede Religion ist der Weg in die Erfahrung des Kommens und Gehens Gottes, die sich jetzt in dieser Gestalt offenbart. Wem Gott gnädig ist, in dem wird er die gestaltende Kraft seines Alltags, in der jede Handlung zum Gottesdienst wird. „Das Mysterium findet am Hauptbahnhof statt“ (Künstler Joseph Beuys). Auf einem Gedenkstein eines Friedensnobelpreisträgers steht: Nicht ich, sondern Gott in mir.

Erbarmen Gottes kannst du da erfahren, wo du dich in deinem Reichtum eines in dir handelnden Gottes erkennst. Wärst du dann nicht selbst in deinem begrenzten Menschsein ein unbegrenzt Handelnder?  

Vor welchem Besen verneige ich mich heute, dass es durch mich kehrt?

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Liebe deinen Virus

Hallo ihr lieben Beschenkten,

Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig! Denn auf dich traut meine Seele.
Ps 57,2 

Vorgestern sagte mir eine liebe Freundin: Ich heiße gerade das Virus willkommen! Es hat mich voll erwischt. Ich habe aufgehört zu kämpfen und mache dabei eine wertvolle Erfahrung. Ich brauche mir nichts vormachen, immer die Starke spielen zu müssen, sondern darf mich dem hingeben, was etwas mit mir macht. Das ist es mein Virus, das mich über Übelkeit und Unwohlsein zu Grenzen sprengenden Erkenntnissen führt. Ich fange an, es zu lieben, weil es klick macht: Dieses Virus kann meinen Körper schachmatt setzten, es kann mich jedoch nicht auslöschen. Selbst wenn ich sterben sollte, stirbt nicht das, was mein tiefstes Leben ausmacht. In meinem Durchfall erlebe ich in diesen Tagen meine größte Freiheit.

Könnte es nicht Glück sein, dass uns dieses Virus besucht? Was wäre, wenn wir es nicht loswerden wollen, sondern zulassen? Könnte es nicht sogar ein Geschenk sein, wenn es mich mit meiner Seele in Kontakt bringt? Was, wenn es mir klarmachen möchte, wer ich wirklich bin? Würde ich da nicht mein edelstes Wachstum bekämpfen, wenn ich mich wehre? – Gott, sei mir gnädig! Das kann die Bitte um Bewahrung sein. Es kann jedoch auch mein Öffnen sein, für die wichtigsten Zusammenhänge des Lebens. Ist es nicht Gnade, wenn´s bei mir schnackelt, ich bin viel mehr als achtzig Jahre in meinem Körper? Ich bin Ausdruck des ewig Lebendigen. Hier greift die Seele nach ihrem unendlichen Zuhause.

Wie könnte dein Leben an Qualität gewinnen, wenn du das, was dir gerade widerfährt als Gnade ansehen würdest? Was könnte dich in deinem Leben noch erschüttern, wenn das scheinbare Übel dein Geschenk wäre?   

Welches Virus möchte ich heute willkommen heißen?

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Wie heißt dein Buch?

Hallo ihr lieben Geschichten Schreiber,

Du bist ja doch unter uns, Herr, und wir heißen nach deinem Namen; verlass uns nicht!
Jer 14,9

Der Beginn eines neuen Jahres wird oft mit einem Buch aus leeren weißen Blättern beschrieben. Seit zwei Tagen befüllen wir es mit unseren Geschichten. Wir wollen in diesem Jahr etwas verwirklichen. Wo wir jedoch von Selbstverwirklichung sprechen, hat das oft den Beigeschmack von Ego-Verwirklichung auf Kosten anderer. In der Mystik heißt Selbstverwirklichung, unserem tiefsten Selbst eine Chance zu geben, sich mit anderen zusammen zu verwirklichen. Jeder Mensch, der seine eigene Entfaltung anstrebt, ohne die Ko-Evolution seiner Umwelt in gleicher Weise in sein Streben mit einzubeziehen, schadet sich und der Umwelt.

Überlegen wir einmal, wer dieses Buch beschreibt. Bin ich das, oder wird gar durch mich geschrieben? „Wir heißen nach deinem Namen“ ist eine Gottesverwirklichung. Wir kommen von Weihnachten, wo wir in dem Kind die Menschwerdung Gottes feierten. Doch es wäre zu wenig, sie nur auf Jesus zu beziehen. Was wir Abendländer „Gott“ nennen, was Meister Eckehart „Leere“ nennt und die Philosophie – „das Absolute“, das wird in allen Wesen und Dingen geboren. Gott ist in jedem Individuum Person. Die Nicht-Form existiert in der Form. In jedem Menschen ist Gott Person geworden. Die Bitte; verlass uns nicht! ist die Bitte um erleuchtete Augen des Herzens, die erkennen, zu welcher irren Hoffnung sie berufen sind.

Wie würden sich die Seiten deines Buches füllen, wenn dir bewusst wäre, Gott in Person zu sein? Bist du da der Akteur oder eher der Griffel, durch den es geschieht? Könnte das nicht der spannendste Roman werden?

Was will sich durch dich, mit wem, in diesem Jahr verwirklichen?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!
Blühende Grüße Theophilos


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Adle jeden Moment

Hallo ihr lieben Wertgeschätzten,

Sehet, dass ich´s allein bin und ist kein Gott neben mir! Ich kann töten und lebendig machen, ich kann schlagen und kann heilen, und niemand kann aus meiner Hand reißen. 5. Mose 32,39

Was ist dein Highlight für dieses Jahr? Willst du den Job wechseln, mehr Sport machen, dich mehr um deine Familie kümmern, oder mit dem Rauchen aufhören? Was ist dir wirklich wichtig, was sich bei dir bis zum nächsten Silvester ereignet haben soll? Was wäre, wenn der Arzt dir bei der nächsten Routineuntersuchung sagt: Sie haben noch ein halbes Jahr! Würden da nicht die nächsten sechs Monate zur Qualitätszeit deines Lebens werden? Wäre da nicht jede Sekunde kostbar? Würden da nicht Dinge, die dir bis jetzt wichtig waren, völlig unwesentlich werden und anderes höchsten Wert bekommen?

Stell dir vor, du würdest heute in dem Bewusstsein leben, dass morgen alles vorbei ist, verbindet dich das nicht mit deinem tiefsten Sinn? Es gibt nichts Wertvolleres als diesen Moment, den du jetzt gerade erlebst. Es gibt keinen wichtigeren Menschen als den, der dir gegenübersteht, neben dir im Bett liegt oder am Telefon ist. Die weihnachtliche Nussecke in Caramel getaucht ist die höchste Gaumenfreude, die mir auf der Zunge liegt. – „Sehe, dass ich´s allein bin und kein Gott neben mir!“ Das ist der Lottogewinn für den jetzigen Augenblick. Leben total, in jedem Moment. Da ist jede Sekunde Bescherung. Ein Orgasmus der Gefühle. Da ist jeder Blickkontakt eine magische Begegnung, bei der ich in den anderen eindringe, zum anderen werde und ihm nichts mehr Böses wünschen kann. Nichts und niemand kann dich aus diesem Lebenselixier herausreißen.

Was wäre, wenn die Wertschätzung des Augenblickes, die Trophäe deines Jahres sein würde? Hätte dann nicht auch Schwere höchste Bedeutung?

Was würde in diesem Jahr geschehen, wenn ich jeden Moment adle?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!
Blühende Grüße Theophilos


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Wähle weise Weggefährten

Hallo du meine liebe Schwester und mein Bruder,

Wenn dich dein Bruder oder dein Sohn oder deine Tochter oder deine Frau in deinen Armen oder dein Freund, der dir so lieb ist wie dein Leben, heimlich überreden würde und sagen: Lass uns hingehen und anderen Göttern dienen, so willige nicht ein. 5. Mose 13,7-9

Mit wem willst du im neuen Jahr Schritte des Lebens und Glaubens wagen? Wer darf dich auf deinem Weg der Wahrheit begleiten? Sind es deine Vertrauten, deine Familie, die Brüder und Schwestern deiner Gemeinschaft oder gar ganz neue Gesichter, die tiefere Antworten auf das Leben suchen? Wer sagt, dass ein Ungetaufter nicht an der Eucharistie teilnehmen darf? Mir wurde an Weihnachten eine muslimische Freundin zur Schwester, als ich ihr im Gottesdienst freudig die Hostie reichte. Andererseits äußerte ich meinen vertrauten Brüdern gegenüber Bedenken, wo uns ein Investor unser bald frei werdendes Altenheim abkaufen würde und wir alle Schulden und das Haus los hätten. Wer sind die richtigen Ratgeber, mit denen ich im neuen Jahr zu Wunderwegen aufbreche?

Wir alle sind sehr bestimmt, durch unsere eng Vertrauten. Oft stehen wir in familiären und sozialen Zwängen, wenn es darum geht, unserem Ruf zu folgen. Wieviel Berufungen wurden nicht gelebt, weil Eltern dagegen standen? Wieviel Wunder sind uns entgangen, weil Menschen an unserer Seite zu „Vernunftswegen“ geraten haben. Am Anfang dieses Jahres sind wir eingeladen der Stimme Gottes in uns Raum zu geben. In uns liegt eine Hoheit, unser Gewissen oder ein Empfinden des Herzensanliegens, das uns spüren lässt, – da geht´s lang. Dieses feine Säuseln will wahrgenommen werden. Gott ist der Prozess, der sich in uns und durch uns vollzieht. Er ist die Gestaltungskraft in jeder Gestalt. Jesus sagt, die, die diesen Vollzug spüren und leben sind meine Brüder und Schwestern und meine Mutter.

Bei wem willigst du dieses Jahr ein, dein Bruder, deine Schwester zu sein?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott überschütte dich mit Segen für dieses Jahr 2022!
Blühende Grüße Theophilos


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Was wäre 2022 dein Wunder?

Hallo ihr lieben Grenzdurchbrecher*innen,

Das Volk kam zu Mose, und sie sprachen: Wir haben gesündigt, dass wir gegen den Herrn und gegen dich geredet haben. Bete zum Herrn, damit er uns von den Schlangen befreit. Und Mose betete für das Volk. 4. Mose 21,7

Wüstenwege sind beileibe nicht erfrischend. Da kocht einem schon mal die Galle über und nagen die Zweifel an allen Fasern des Gemüts. Wenn die Hitze einem die Kehle zuschnürt und nirgends Wasser in Sicht ist, fragt man sich schon manchmal, ob man noch auf dem richtigen Dampfer unterwegs ist. Bei Mose nicht anders als heute. Ich dachte auch, wenn das Blumenhaus eine Durststrecke nach der anderen durchmacht, könnte es nicht mehr schlimmer kommen. Doch das Regierungspräsidium zieht uns diese Woche noch die letzte Vollzeit-Floristin ab, die schwanger ist. Die Infektionsgefahr im Verkauf sei zu hoch und Mundschutz tragen ginge nur 30 Minuten am Tag. Welch dürre Aussichten für das neue Jahr.

Nun bleibt nur übrig, in der Wüste zu verdorren, gegen die Ungerechtigkeit des Lebens auf die Barrikaden zu gehen und sich vorzustellen, wie ich zum letzten Mal den Schlüssel umdrehe und das Geschäft für immer schließe. Murren, zweifeln, Schluss machen. Klar, dass in solchen Situationen alles nur nach Gift und Galle schmeckt und man Gott und die Welt verflucht. – Und das Volk kam zu Mose oder auch Max und sie beteten für das Volk. Hier knallt es. Wer in seinem Aus, an seiner Grenze anfängt zu fragen, öffnet sich für Wunder. Ich erkenne in meiner Ohnmacht den Horizont des handelnden Gottes. Mein Fokus wird in diesem Moment weg von meiner Wüste in das blühende Paradies gelenkt. Seit gestern Abend sehe ich über die Ausweglosigkeit hinaus, ein blühendes Blumenhaus in 2022.

Stellst du dir im Hinblick auf deine Wüste die richtigen Fragen, die dich für ein Wunder öffnen? Was wäre dein gelobtes Land für das neue Jahr?   

Welches ist dafür der erste Schritt, den du ab heute gehen willst?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne deinen Jahreswechsel!
Blühende Grüße Theophilos


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Verbinde dich mit deinen Ursprüngen

Hallo ihr schwingenden Herzen,

Dein ist der Tag, dein auch die Nacht; du hast Gestirn und Sonne die Bahn gegeben. Ps 74,16

Wie stimmig fühlt sich gerade dein Leben an? Bist du mit dir selbst im Reinen, oder extrem herausgefordert, nicht wissend, was sich da im neuen Jahr alles zusammenbrauen wird? Lebst du in Frieden mit den Höhen und Tiefen deiner Tage, oder brodelt da Wut und Ärger über die Zustände, die uns alle bis ans Mark treffen? Nimmst du wahr, wie beim nächsten Schritt dein Fuß den Boden berührt, wie deine Hand die Türklinke niederdrückt, oder bist du getrieben von der nächsten Aufgabe, die dringend sein muss? Wie offen bist du für den einzigartigen Rhythmus in dem dein Leben schwingt und dich mit der Melodie des Seins verbinden will?

Seit wir auf der Welt sind atmen wir und dadurch schlägt unser Herz. Wir selbst sind ein Leben lang konstantes Einatmen und Ausatmen. Unser Herzschlag zeichnet eine elegante Sinuswelle von hoch und tief. Ständig ist dieser Rhythmus von Kommen und Gehen, von Empfangen und Loslassen. Es wird Tag und wieder Nacht. Der Vollmond wird Neumond. Es ist Sonntag und Werktag, Winter und Sommer, Ruhe und Arbeit. Frauen spüren den schöpferischen Zyklus noch stärker am eigenen Leib. Wir schwingen mit dem Takt des Lebens. Die Ausschläge nach beiden Seiten sind lebendige Schöpfung. Wir schwingen mit dem Odem Gottes. Es ist der feierliche Klang unseres Eins sein mit allem Leben. Wo ich den Rhythmus durchbreche, lebe ich gegen die Natur und bringe Leid in die Welt. Wo ich mich gegen Höhen und Tiefen wehre, nehme ich mir selbst das Leben.

Welche Sinfonie könnte entstehen, wenn du dich in diesen Takt einschwingst? Wie kraftvoll könnte es sein, wenn du dir nur abends Ruhe gönnen würdest und nicht bis Ultimo am Rechner sitzt?     

Wie könnte ich viel mehr meinen Körper beobachten, um mich wieder mit meinen schöpferischen Ursprüngen zu verbinden?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!
Blühende Grüße Theophilos


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Halleluja, die Box bricht auf

Hallo ihr lieben Geistgedehnten,

Ich preise dich Herr; denn du hast mich aus der Tiefe gezogen. Ps 30,2

Permanent sind wir irgendwelchen Stressoren ausgesetzt, die unser System ins Wanken bringen. Jeder hat da seine Querschläge, die ihn aus der Bahn werfen oder Schwierigkeiten vor sich, die unüberwindlich scheinen. Ich verstehe einfach nicht, was da gerade passiert. Ich sehe keinen Sinn in dem Unglück, der Pandemie, der Krankheit, die mir zu schaffen machen. Oder ich habe große Pläne und Ziele und sehe den Weg dahin nicht. Das ist purer Stress. Vergangenes Jahr brachte mich der Gedanke, ein Buch herauszubringen, voll ins Rotieren. Ich wusste nicht wie ein Mönch mit kleinen Taschengeld, fünfstellige Beträge für die Herstellung aufbringen soll. Mir war schwarz vor Augen wie das gehen soll. Ich stand in der Gefahr, mich dem Stress zu entziehen und nein zu sagen.

Was tun, wenn ich die Welt nicht verstehe und keinen Weg sehe? Entweder ich ziehe mich zurück, schraube meine Ziele herunter und leide still vor mich hin, oder ich stelle mich meiner Entwicklung und dem Reifeprozess, der gerade stattfinden will. Ein Kind, das Gehen lernt, steht immer wieder auf. Die Tiefen unseres Lebens, geschehen in der Box, in der uns unsere Gedanken gefangen halten. Den Stress den wir empfinden, ist das Aufbrechen dieser Box, um in Räume darüber hinaus aufzubrechen. Wenn Gott uns aus der Tiefe zieht, löst er uns von der Begrenzung unserer Gedanken und wirft uns in das Wagnis des Glaubens. Er zieht uns heraus, dem Leben zu vertrauen und unseren Geist zu dehnen.

Was wäre, wenn du im Stress zum Lob deines Lebens gelangst? Was, wenn du nicht wegläufst, dich nicht zurückziehst, sondern dich elektrisierender Spannung stellst? Was, wenn dich deine Hilflosigkeit animiert, dich dem GEIST auszuliefern, der deinen Geist in eine unendliche Weite führt?   

Was entstünde Herrliches, wenn Stress, deine Box aufbrechen dürfte?

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In dir feiert das Göttliche

Hallo ihr lieben singenden Kuckucks,

Das sei ferne von uns, dass wir den Herrn verlassen! Jos 24,16

Zwischen den Jahren reflektieren wir gerne das vergangene Jahr. Was hat mich glücklich gemacht? Was hat mich verletzt? Welche Beziehungen haben mir gut getan und welche geschadet? Was habe ich gelernt? Welche Herausforderungen habe ich gemeistert? Wofür bin ich dankbar? Genauso ist es auch die Zeit des Ausblicks, auf das was kommen will. Was wünsche ich mir für 2022? Was möchte ich gerne haben, was möchte ich tun und wie möchte ich sein? Welche Beziehungen möchte ich vertiefen? Möchte ich etwas im neuen Jahr verändern? Gerade jetzt, braucht es Menschen, die sich nicht als Opfer sehen, sondern reflektiert die Umstände gestalten.

Josua reflektiert und kommt zu einer umwerfenden Erkenntnis: Wir sind bisher durchgekommen, dann wird das daher immer so sein. Zu keinem Moment waren wir verlassen, daher sind wir in allem was kommt in Gott. Wir können nicht aus dem Leben plumpsen. Diese Erfahrung beschreibt Mystiker W. Jäger wunderbar bildhaft: „Erst wenn wir begreifen, dass nichts aus dem Universum herausfallen kann, dann spüren wir, dass das Bellen eines Hundes und der Chor der Frösche und der Grillen, das Krähen eines Hahns und der Ruf des Kuckucks die gleiche Quelle hat wie der Chor der Mönche und das Ritual des Mahles, ahnen wir, dass sich das Göttliche selber feiert in all diesen Formen.“ Unser ganz gewöhnliches Leben ist ein Ritual, das uns die Einheit mit unserem wahren Wesen erfahren lässt. Unser ganz gewöhnliches Tun ist eine heilige Handlung. Leben kann nicht aufgeteilt werden in heilig und unheilig.

Wenn jede deiner Handbewegung, Ausdruck einer heiligen Handlung ist, welche heilenden & schöpferischen Kräfte fließen dann in dein neues Jahr? Kannst du da noch gering denken, von dem, was durch dich geschehen will?

Oh, der du mir ohne Ende dienst, wo suchst du mich?

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Blühende Grüße Theophilos

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