Das Heilige im Normalen

 

Hallo, ihr lieben VON EINEM ZEITLOSEN MYSTERIUM DURCHZOGENEN,

Jetzt aber sehen wir noch nicht, dass ihm alles untertan ist.
Hebr 2,8 

Ausgerechnet jetzt liegt neben mir ein Buch von Willigis Jäger mit dem aufgeschlagenen Kapitel:

Was ist Wirklichkeit? Und tatsächlich, diese Frage brennt in mir, wo ich mir so oft vorkomme, als laufe ich wie ein blinder Maulwurf durchs Leben, der keine Ahnung von Tun und Blasen hat.

Die Wissenschaft erklärt mir sowieso, dass mein Verstand nur etwa 0,002% der Wirklichkeit wahrnimmt. Also blicke ich von dem, was meine Sinne erfassen können, 99,998% überhaupt nicht. Und das bei allem, bei dem ich mir so wichtig vorkomme, mit dem was ich weiß.

Mein Freund und Lehrer Williges schreibt darüber: „Die Welt ist etwas ganz anderes, als unsere Wahrnehmung uns vormacht. Unser Tagesbewusstsein zeigt uns keine objektive Welt. In Wirklichkeit gibt es keine Farben, Töne, Gerüche, keine Temperatur und keinen Geschmack. Wir sind einer ständigen Hypnose unterworfen. Der Osten nennt die Welt des Tagesbewusstseins „Maya“ – Trugbild. Warum sind wir so weit von unserem wahren Wesen getrennt? Darauf gibt es keine befriedigende intellektuelle Antwort. Mit Wirklichkeit ist eine formlose, nonduale Seinsebene gemeint. In der Mystik gibt es den Begriff „Ewige Weisheit.“

Diese Weisheit hat nichts mit Wissen zu tun, sondern mit einer Dimension, die hinter der Rationalität liegt. Sie führt in den jetzigen Augenblick. Wir begreifen uns dann als Staubkorn, aber auch als Mysterium in einem zeitlosen Geschehen.“

Die Erfahrung, die du auf diesem Weg machen kannst, bezieht sich auf den momentanen Augenblick und nichts Abstraktes.

Es ist dieser Schritt, den du gerade tust, dieser Laut, den du hörst, der Geschmack auf deiner Zunge und auch der Ablauf eines Gedankens, der sich als die wirkliche Wirklichkeit manifestiert.   

Wie nimmst du wahr, wieviel „Heiliges“ sich in diesem Augenblick im ganz normalen an dir zeigen will?

 

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich! Gott schenke Frieden in allem Krieg!
Blühende Grüße Theophilos


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3 Antworten

  1. Ich habe das auch so gelernt, dass nichts wirklich ist, was ich wahrnehme. Ich habe das nie verstanden, dass es dann das Gute, Wahre und Schöne an sich gar nicht gibt. Ich will das so eingestehen, nicht zu verstehen, offenbar inmitten einer Illusion zu leben. Das alles nur jetzt und gerade sich meinen Sinnen erschließt. Also bin ich selbst demnach nichts weiter als eine Illusion? Von meiner Endlichkeit her gesehen hier auf Erden mag das sein. Doch es gibt mich tatsächlich, irdisch, mit der Sehnsucht nach himmlischer Heimat. – Danke für den Impuls zum Nachdenken am frühen Morgen, wenn Gedanken und Sinne noch unberührt sind vom Alltag.

  2. …es sind zwei Tage, an welchen wir mit besonderer Anteilnahme auf dem Friedhof spazieren gehen: Allerseelen, Allerheiligen. Nicht nur der Herbst mit seiner melancholischen Stimmung ist es, auch die Gedanken über den Tod hinaus beschäftigen und berühren uns auf sonderliche Weise. Es ist richtig schön und berührt uns sehr, die Namen auf den Grabsteinen bewusst zu lesen. Aristoteles unterschied zwischen substanziellen und akzidenziellen Eigenschaften. Substanziell heißt: Der Mensch hat die Eigenschaft zu leben. Um die Eigenschaft zu ändern, muss die Veränderung wiederum substanziell sein. Also der Tod! Ein toter Mensch ist aber kein Mensch mehr. Eine wesentliche Eigenschaft des Menschen ist zu leben. Der tote Mensch ist also wesentlich kein Mensch mehr. Was dann? Gedanken von Aristoteles.
    Wir laufen weiter, denken still nach, jeder für sich und dann spüren wir nach. Früher hatte ich angst auf dem Friedhof bei herannahender Dunkelheit. Heute ist es heimelig und fast beschützend die Wege zu laufen dorthin, wo einmal unser Grab sein soll. Wer sind wir dann, wo sind wir dann? Eigentlich ein schönes Gefühl es nicht zu wissen und dennoch zu ahnen oder zu glauben. Warum sollen und wollen wir es wissen! Ist doch eigentlich egal, solange wir hier fühlen, denken, reden, usw. können. Zuhause gemütlich essen, Wein trinken, sich gut fühlen. Das dicke Fell ist heute schon ein wenig gewachsen. Gut so!!

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