Feiern statt Frust

 

Hallo, ihr lieben FEIN GEKLEIDETEN UND GESCHMÜCKTEN LEBENSBEJAHER,

Der Herr hat mich gesandt, zu schaffen den Trauernden zu Zion, dass ihnen Schmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauer, schöne Kleider statt eines betrübten Geistes gegeben werden. Jes. 61,1.3 

Vielfach hörte ich in meiner Kindheit: Jetzt beginnt der Ernst des Lebens. Es war zum Schulanfang, bei dem die große Schultüte mit ihren vielen Süßigkeiten diesen ernsthaften Schritt etwas schmackhafter machen sollte.

Wir sind vor allem im Schwäbischen darauf getrimmt worden, es braucht schon einen Grund zu feiern, ansonsten haben wir unseren Pflichten nachzukommen.

Die Arbeit ist hart und mühsam, dafür braucht es dann wenigstens das Wochenende und den Urlaub zum Ausgleich. Schließlich ist das Leben ja kein Zuckerschlecken.

Diese Woche hatte ein Mitbruder Geburtstag. Üblicherweise stehen da an seinem Frühstücksplatz Blumen, ein Gottes Wort und ein paar Süßigkeiten, ansonsten ist bei uns solch ein Tag wie jeder andere. Er fragte mich, ob ich ihn zur Werkstatt fahren würde, dass er sein Auto wieder abholen könne. Ich fuhr ihn und an der Werkstatt drehte ich spontan um und lud ihn zu Kaffee und Torte ein. Und es war ein besonderer Moment mitten in der Arbeitszeit.

Das Leben will in jedem Moment ein Fest sein. Wenn der Herr zu Schmuck statt Asche sendet, ist das ein Paradigmenwechsel in unserer Lebenskultur. Es ist das freudige Ja zum Leben, das in jedem Moment zu uns Ja sagt. Jeder Atemzug ist ein Fest.

Schöne Kleider, das beste Geschirr nicht nur sonntags, sondern jeden Tag. Wir dürfen unserer tierischen Verbissenheit mit viel mehr Freude begegnen.

Der Sohn, der sein Leben völlig verzockt hat, zerknirscht nach Hause kam, wird vom Vater freudig empfangen und dann ging die Party ab.

Dein betrübter Geist, kann von jetzt auf nachher entspannt mit allen Härten und Selbstanklagen umgehen. Das Leben rechnet nicht auf, es lädt dich zum befreiten Feiern ein.

Wie kann ich meinem verbissenen Denken heute neue Kleider anziehen?

 

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich! Gott schenke Frieden in allem Krieg!
Blühende Grüße Theophilos

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Steh auf, dein Leben wartet auf dich.  

Tägliche „Mut-mach-Worte“ – inspirierend – frech – kraftvoll

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Willst du dein Charisma zulassen, das viel größer ist als du selbst?
Bist du bereit loszulassen, dass Übernatürliches möglich wird?

Charisma-Begleitung – Bruder Theophilos

Eine Antwort

  1. …o.k. Freudenöl statt Trauer
    schöne Kleider statt getrübter Geist
    Schmuck statt Asche
    heute auch:
    Minimalismus statt Reichtum
    Zeit statt Hetze
    Urlaub statt Ruhe
    Ich denke jetzt an „Urlaub“! Viele meinen, wenn sie nicht mindestens einmal im Jahr irgendwohin geflogen, gefahren oder verreist waren, sind sie nicht mehr normal und erholt. Dabei leben die meisten hier in einem wunderschönen Land. Allein nur die Natur in Ruhe genießen, morgens lange schlafen, mit Freunden Feste feiern (ohne saufen) aber mit guten Weinen und Getränken, feines Essen, lustvolle Gespräche, Lachen und Erzählen, usw. ist unbekannt geworden. (Das klingt schon wieder richtig moralisch). Will ich aber nicht! Ich denke halt, dass Urlaub haben und machen eine feine Sache ist. Und man viel erleben kann ohne viel Geld haben zu müssen um in ferne Länder zu reisen. Das Erleben ist abhanden gekommen. Ich habe wahnsinnig gerne schöne und kostbare Kleider. Es gibt viele in unserem Land, keiner muss verschlampt und dreckig umher laufen.
    Naja und Freunde und passende Familienmitglieder einladen und mit ihnen lachen, erzählen, lustig sein, kann man das ganze Jahr über. Ich jedenfalls!!!

    Oh je, hoffentlich war ich nicht zu moralisierend! Das will ich nicht! Aber ich seh`es halt so. Und deshalb stimmt es, was Pater Theophilos aus der Bibel zitiert.

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