Es geht noch viel mehr

Wer erwählt ist, hat besonderes Gewicht.

„Siehe, die Völker sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waage.“
Jes. 40, 15

Der Tropfen am 10 Liter Eimer ist ein Klacks. Er steht im groben Verhältnis 1 : 10 000 000. Das Sandkorn gegenüber 2 kg Äpfel ist ein Witz. Die Mächte der ganzen Welt, im Vergleich zu dem immer wieder erniedrigten, erwählten Volk Israel, sind eine Lachnummer. Einmal von den Babyloniern verfolgt und gefangen gehalten, von den Ägyptern versklavt, von den Römern besetzt, da spricht der Prophet dieses Bild aus. Egal was von der ganzen Welt über dieses Volk hereinbricht, ist das lächerlich im Vergleich zu dem von Gott erwählt sein. Die ganzen Widerwärtigkeiten des Lebens, unter denen Generationen stöhnen, unter denen die Glaubenden hämisch attackiert werden, – wo ist denn nun dein Gott? – verpuffen an Gottes Macht. Erwählte sind Schwergewichtler. An ihnen zerschellen die Hämmer, wie an einem Amboss, der geduldig ihre Schläge erträgt. Hinter denen die Gott auswählt, stehen Mächte, die alles andere in den Schatten stellen. Alles, was auf uns zukommt, was wir erleben und erleiden, steht in keinem Verhältnis zu dem, welche Energie des Lebens, dem entgegensteht. All das Bedrohliche, all das was uns dem Atem stocken lassen will, all das, was uns von der Verwirklichung großer Ideen abhalten will, ist Hauch. Dort wo wir meinen es geht nicht mehr, steht die Welt mit allen Türen offen. Die Herausforderungen des Lebens können wir eigentlich vergessen, im Vergleich zu dem, was das Leben gegen allen Widerstand für eine Entfaltungskraft entwickelt. Der lebensschaffenden Macht, die in der Loslösung, in der Erlösung liegt, ist kein Sterben gewachsen. Schaffende Kraft ist ein zigfaches größer als zerstörende und ausbremsende Macht. Wenn die Gewichtsverteilung des Lebens so extrem auseinanderklafft, woher kommt dann die viele ängstliche Zurückhaltung? Wir denken zu groß von den Widerständen und viel zu klein von der Macht des Wortes und des Lebens.

Wo Sandkörner und Wassertropfen uns klein halten, erkennen wir, dass wir unseres Gewichtes nicht bewusst sind. Wir lassen uns vom Geringem in die Defensive jagen. Das was wir von der Fülle und Kraft unseres Lebens ausschöpfen können, geht an uns vorbei. Das, was kein Gewicht hat, betäubt uns für das, was sich mit unserem ganzen Dasein entfalten könnte. Von Leichtgewichten lassen wir uns durch unser Leben schupsen, sind wir der Frosch vor der Schlange und merken nicht, dass wir in uns die Kraft eines Löwen einschläfern. Uns bestimmen nicht die Umstände, sondern durch unsere Erwählung haben wir alle Macht die Umstände zu bestimmen. Der Glaube ist immer in der Übermacht zu all dem, was er vor Augen hat. Wir sind keine Fliegengewichte, wo es darum geht, dem Schicksal entgegenzutreten. Wir sind von dem gerufen, dem alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben ist.

Weshalb packt uns da nicht viel mehr der heilige Eifer, und die Kraft des Geistes, der diese mächtige Herrschaft auf dieser Erde manifestiert?

Gott segne dich.
Liebe Grüße Theophilos 💐😇

Eine Glocke will wieder Danke sagen
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Auslegungen für jeden Tag
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