Unmögliches ist möglich

Es ist der Unglaube, der die meisten Wunder im Leben verhindert.

Es ist dem Herrn nicht schwer, durch viel oder wenig zu helfen.“

1. Sam. 14, 6

Ein schlichter Satz, der jedoch an Dynamik kaum zu übertreffen ist. Es macht Gott keine Mühe zu helfen. Egal ob das irgendwelche kleinen Gedanken sind, mit denen wir zurecht kommen wollen, oder millionenschwere Aufträge, die es umzusetzen gilt. Gott hilft! Wo diese Zusage im Raum steht, fehlt es nicht an der Unterstützung. Wo Gott hilft, lösen sich menschliche Grenzen auf. Da gibt es an der Umsetzung keine Zweifel. Es ist der aktiv, der einem ganzen Kosmos die Struktur gegeben hat und dessen Abläufe garantiert. Markus sagt: alles was ihr bittet, glaubt nur, dass ihr´s empfangt, so wird es zuteil werden. Wenn von Gott her solche verbindliche Zusagen da sind und wir oft vor nicht erfüllten Gebeten stehen, liegt das nicht an Gott. Der Butzen sitzt an, „glaubt nur, dass ihr´s empfangt.“ Wir glauben nicht, dass Hilfe möglich ist. Wo die Hilfe nicht wirkt, fehlt die Kühnheit des Glaubens. Als am Anfang unserer Bruderschaftsgeschichte unser Prior das Vorhaben mit dem Bau eines Jugendfreizeit- und Altenzentrums dem damaligen Kirchengemeinderat vorgetragen hatte, ging ein Stöhnen durch die Menge, mit dem Aufschrei: Wo sollen denn die Millionen her kommen? Das wussten wir auch nicht, jedoch dass Gott hilft. Wir wollen zwar die Hilfe, aber wir glauben nicht daran. Das mangelnde Vertrauen limitiert die tatsächliche Erfüllung. Wir glauben weder an Gott, noch an uns selbst.

In den sechziger Jahren gab es ein Mädchen namens Wilma Rudolph, das Kinderlähmung hatte. Normalerweise ist damit ein Schicksalsweg vorgezeichnet. Doch die Mutter dieses Mädchens akzeptierte diesen Zustand nicht. Gegen alle ärztlichen Prognosen glaubte sie, dass ihre Tochter wieder laufen kann. Unermüdlich massierte sie ihre Beine und bewegte sie immer wieder unter quälenden Schmerzen. Irgendwann machte Wilma die ersten Schritte und begann zu laufen. Sie lief immer schneller und schneller. Sie lief dann schneller als alle anderen Mädchen in der Stadt. Eines Tages wurde diese gelähmte junge Frau Weltmeisterin im Sprint, bei den olympischen Spielen.

„Glaubt nur“, dann geschieht Hilfe, die keiner für möglich hält. Unser Kopf ist voller Glaubensätze, die begrenzen. Wenn ein frommer Mensch fragt, wo sollen die Millionen her kommen, lebt er mit einem Glaubenssatz: So viel Geld kann kein normaler Mensch mit redlichen Mitteln erwirtschaften. Dieser Glaubenssatz hat ihn gehindert, das scheinbar Unmögliche zu wagen. Er traute Gott einfach nicht zu, dass er mit einem Prediger und einer Hand voll junger Leute, solch ein Projekt aufbauen kann. Wir überschätzen manchmal was wir in einem Jahr erreichen können, wir unterschätzen jedoch, was in 10 Jahren möglich ist. Unser Glaube darf viel kühner werden, unser Vertrauen viel unverschämter, denn Hilfe ist mehr als genug da.

Was hilft uns, unsere falsche Ängstlichkeit abzubauen und einen grenzenlosen Glauben zu wagen?

Gott segne dich.
Liebe Grüße Theophilos 💐😇

Auslegungen für jeden Tag
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Eine Glocke will wieder Danke sagen
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