Aus dem Spieltrieb Gottes

Nichts was wir sind und uns gehört, gehört wirklich uns.

„Ich habe die Erde gemacht und den Menschen auf ihr geschaffen.“
Jes. 45,12

Was für eine kurze, knappe Aussage, die Großes beinhaltet. Gott klärt die Eigentumsverhältnisse auf der Erde. Er ist zu 100% Anteilseigner. Im Grundbuch eingetragen, gehören Erde und Mensch Gott. Von ihm angelegt und ins Leben gerufen. Erde und Mensch ist der Lebensraum in dem er zuhause ist. Er hat seine Freude an dem, was er sich mit ganzer Hingabe geschaffen hat. Wo wir unser Haus und Garten einrichten, investieren wir genauso unser ganzes Herzblut. Es soll alles sehr schön sein, und wir wollen uns darin wohlfühlen. Wieviel Phantasie investieren wir in unser Eigengenheim, in unsere Familie, in die Heimat die uns ausmacht. Wir sind Gottes Heimat. Alles was uns umgibt, entstand aus dem Spieltrieb Gottes. Er hatte Lust auf uns. Er will mit uns eine Familie gründen. Dahinter schlägt die Leidenschaft eines Familienvaters, der große Pläne schmiedet. Da pulsiert ein Herz, das seine Schaffenskraft zum Blühen bringen will. Ein Kunstwerk nach dem andern soll den Garten zieren. Die Bäume sollen vor Früchte und die Erde vor Segen strotzen. Dazwischen der lobende Mensch, der diese Gaben genießt und teilt. Weil Gott die Erde gemacht hat, sind wir die Nutznießer seiner Geschenke. Wir haben Anteil an Herrlichkeit. Wir sind die Ausgeburt von dem was Gott sehr gut gemacht hat. Wir sind der Reichtum der Erde. In uns fließt das Blut des Allmächtigen. Das hat Gott gemacht.

Was haben wir daraus gemacht? Wo fließt dieser Reichtum uns Segen? Für das was Gott gemacht hat, sind wir oft sehr armselige Gestalten. Da ist selbst bei den Glaubenden nicht viel da, von dem „von Gott geschaffen“. Selbst ist der Mann, heißt die Devise. Die Erde ist ein riesiger Heimwerkermarkt geworden, von „do it yourself-Kandidaten.“ Sie haben das Leben zwangsenteignet und machen sich selbst zu Macher. Do it yourself ist in Bezug auf die Schöpfung der garantierte Pfusch. Wo der Mensch sich nicht mehr als der von Gott Geschaffene sieht, wird das Leben zur Billiglösung. Da wird konstruiert und improvisiert, da entsteht erbärmlicher Abklatsch als wertvolle Originale. Die Loslösung vom Schöpfungsgedanken, nimmt der Erde den Segen und lässt sie verarmen. Wo wir uns gegen das Geschaffen sein wehren, verhindern wir die Entwicklung, die uns stattfinden könnte. Alles entscheidet sich darin, ob wir Selbermacher sind oder die von Gott Begabten und Bereicherten. Wir stehen in einem ständigen, lebensschaffenden Erneuerungsprozess, in den sich Gott mit seiner ganzen Heilskraft hineininvestiert. Es liegt einzig an uns, ob wir diese Gaben und Segen in der Abhängigkeit zu dem Lebendigen ausschöpfen, oder uns mit Selbstgemachtem zufrieden geben.

Liegt nicht der eigentliche Wahnsinn in dem, nicht diesem Schöpfer gehören wollen und sich gegen alle beschenkt werden zu wehren?

Gott segne dich.
Liebe Grüße Theophilos 💐😇

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