Berührungen lassen die Sonne aufgehen

Wo der Geist weht, fließen unglaubliche Kräfte.

„Auf ihm wird ruhen der Geist des Herrn, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des Herrn.“
Jes. 11, 2

Jesaja erlebt die gewaltige Ausstrahlung einer starken Persönlichkeit. Er sieht einen Menschen vor sich, mit einer Aura, die alles elektrisiert. Vor seinem inneren Auge steht der Erlöser selbst. Ein Mensch, durch und durch mit der Wesensart Gottes erfüllt. Es gibt Menschen, wenn die einen Raum betreten, geht für alle die Sonne auf. Das Christus-Bild, das hier der Prophet aufleuchten lässt, ist mit solch einem Ausmalen kaum zu fassen. Der Geist, der hier weht, ist nicht von dieser Welt. In solch einer Umgebung spürt der Anwesende, er betritt einen heiligen Raum. Da kommt konzentrierte Lebensenergie auf mich zu. Da baut mich schlagartig etwas auf, reißt mich mit, heilt innere Belastungen. Die Begegnung mit dem, auf dem der Geist des Herrn liegt, verändert meine Welt. Da fallen, wie von Geisterhand geleitet, Schuppen von den Augen. Da entsteht ein Durchblick zum Schöpfer der Welt. Da erkennt der sichtbare Mensch, den unsichtbaren Gott. Die ganze Luft ist von Erkenntnissen schwanger, das uns Zusammenhänge klar werden, für die Augen, Ohren und der Verstand keine Antennen haben. Da erkennt der Mensch sein schöpfungsgemäßes Verbunden sein mit seinem Gott. Wo dieser Geist weht, entstehen Sternstunden auf Erden. Der verlassenste Mensch wird von wohltuender Nähe umarmt. Den Atem von Christus zu spüren, befreit den in belasteten Gedanken Versunkenen aus seinem Gefängnis. Der Geist bläst zum Aufbruch ins Leben. Daher suchte alles Volk Jesus anzurühren, weil von Ihm Kraft ausgeht. Unter uns wohnt dieser Geist ganz unmittelbar. Diese Kraft überrascht uns jeden Tag mit Nähe. Kommt, denn es ist alles bereit was aufbaut, trägt und eine Energie fließen lässt, die in keinem Menschen ist.

Doch wir sind so oft geistlos. Wir wollen den, auf dem der Geist ruht nicht anrühren. Wir betrügen uns um das, was uns beleben will. Auf uns ruhen die Sorgen für die Kinder, die Zukunft und unserer ganzen Existenz. Auf uns ruht die Schwere eines belasteten Lebens. Da sind so wenig Punkte, die uns noch hochzucken. Die Angst wie es weitergehen soll, ist größer als die Gebete, die die Klage in den Himmel schreien. Wir arrangieren uns mit unserem Schicksal, weil man sowieso nichts machen kann. Somit kreisen wir uns mit unserer eigenen Trostlosigkeit ein. Das ist jedoch nicht das Kreuz das wir zu tragen haben, das uns unser Miteinander auferlegt. Das sind die Belastungen eines geistlosen Lebens. Eines Lebens, das nicht mehr Christus berührt. Der Geist liegt auf ihm, und somit alles, was das Leben mit Kraft erfüllt. Es ist Durchblick da, wir sind von Weisheit umzingelt, die Energie neben uns platzt aus allen Nähten. Wir brauchen sie nur anrühren und sie wird durch und durch gehen.

Warum suchen wir nicht gerade dort, wo wir ausgelaugt sind und über vieles nicht mehr wegsehen können, den, auf dem der Geist ruht?

Gott segne dich.
Liebe Grüße Theophilos 💐😇

Auslegungen für jeden Tag
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Eine Glocke will wieder Danke sagen
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