Goldmarie

Gesegnete Hände spinnen Stroh zu Gold.

„Der Herr wir dir seinen guten Schatz auftun, den Himmel, dass er deinem Land Regen gebe zur rechten Zeit und dass er segne alle Werke deiner Hände.“
5.Mose 28, 12

Regen ist Segen. Das strömt Wachstum vom Himmel. Am Regen zeigt sich, wie wenig das eigentliche Gedeihen der Schöpfung vom Menschen abhängt. Auch wir erleben immer mehr, dass es nicht nur in den Wüstenregionen ein Problem mit dem Regen gibt. Selbst bei uns leiden wir, wenn der Regen ausbleibt. Wenn das Wasser fehlt, weiß nicht nur der, der im Gartenbau arbeitet, dass wir mit dem Gießen aus dem Wasserhahn nicht alles ausgleichen können. Regen ist ein Geschenk, sogar ein guter Schatz, den wir nicht beeinflussen können. Hier versorgt Gott das Leben. Er schenkt Gedeihen, Entwicklung und Wachstum. Bei allem was der Mensch leistet, werden ihm eigentlich nur die Hände gefüllt. Menschen werden mit einem Schatz angereichert. Da kommt etwas, was nicht auf ihrem eigenen Mist gewachsen ist. Darin liegt das Kecharismai, das im Namen der Blumenmönche liegt – Gott gibt und schenkt aus Gnade. Er lässt regnen über Gute und Böse, heißt es an anderer Stelle. Das Leben als Mensch ist ein beschenkt sein. Wir können uns nicht auf das was wir leisten etwas einbilden. Wenn Gott den Hahn abdreht, lechzen wir nur noch. Über dem Leben steht ein grandioser Gönner. Einer der Gnade walten lässt und nicht nach Vernunft oder Unvernunft ausbezahlt. Unabhängig von unserer Leistung, von unserem Können, fallen Schätze vom Himmel. Das Eigentliche der Frucht unserer Arbeit ist nicht Fleiß und Verdienst, sondern Segen. Es ist nicht selbstverständlich, dass Hände produktiv arbeiten können. Wer schon einmal den Arm im Gips hatte, weiß, wie eingeschränkt man da ist. Selbst unser Hände Werk steht unter dem Segen.

Wo wir erkannt haben, dass wir in allem die Begnadeten, die von Gott mit Schätzen Gefüllten sind, fällt der Druck von unserem Leistungsdenken. Da wird aus einem krampfhaften Abrackern, ein dankbares aus der Fülle schöpfen. Da wächst die Hochachtung zu den Gaben, die ein anderer fördert. Für das Gelingen des Lebens ist dann nicht mehr unser alleiniges Mühen verantwortlich, sondern das von dem Schatz beregnen lassen. Wo der Segen regnet, entsteht ein Quantensprung im Wachstum. Nach einem ordentlichen Gewitter können wir beobachten, dass das für die Blumen mehr als nur guter Dünger war. In Segen liegt die ganze Gnade Gottes in der Luft. Wir sind begnadet zum Wachsen und Gedeihen. Im Segen regnet das Heil auf die ausgetrockneten Risse im Boden. Die Fruchtbarkeit des Lebens liegt in erster Linie im Schatz aus dem Himmel. Gott regnet mit Christus sein Erbarmen in unsere Hände. Solche Hände können dann aus Stroh Gold spinnen.

Wo verlassen wir uns noch auf unser Hände Werk und wo schöpfen wir aus diesem Segen?

Auslegungen für jeden Tag
www.ebk-blumenmönche.de
https://brtheophilos.wordpress.com/category/predigt/tageslosungen/

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