Gerechtigkeit macht verletzungssicher

Oft werden Menschen krank, weil andere sie beleidigen und missachten.

„Gerechtigkeit und Recht sind deines Thrones Stütze, Gnade und Treue treten vor dein Angesicht.“
Ps. 89, 15

Ungerechtigkeit und Unrecht treffen mitten ins Herz. Mit Intrigen werden Leben ruiniert. Mit Verleumdungen, Menschen schachmatt gesetzt. Verdrehte Worte machen krank. Ungerechte Behandlung im menschlichen Miteinander schafft Aufruhr. Wo Menschen sind, geht es verletzend zu, weil für das Recht der umfassende Blick fehlt. Gerechtigkeit steht für die Wahrheit auf beiden Seiten. Kein Mensch kann diese Wahrheit für sich selbst beanspruchen. Der Psalmbeter erkennt, dass Gerechtigkeit und Recht in einer weit höheren Instanz liegt. Gott in seiner Existenz ist wahr und gerecht. Hier liegt der Maßstab, für das was richtig ist. Hier ist die Ruhe in aller Unruhe. Wo Gerechtigkeit regiert, beginnt das Aufatmen. Wo Gott zum Richtigen führt, beginnt Heilung. Unheil ist die Frucht der Ungerechtigkeit. Mit Christus antwortet Gott auf die Ungerechtigkeit. Wo Gott im Menschen zu seinem Recht kommt, heilen die durch das Unrecht erlittenen Schmerzen. Mit Christus kann der Mensch in einer ungerechten Welt leben. Weil Gott Recht schafft, kann das Unrecht nicht mehr verklagen. Das ist die Gnade, die aus einer höheren Gerechtigkeit leben kann. Diese Gnade bleibt zu allen Zeiten an unserer Seite. Es ist ein riesen Geschenk, wenn Lügen nicht mehr krank machen können. Es ist ein halb Himmelreich, wenn Unwahrheiten ihre verletzende Kraft verlieren. Wo wir bei dem Gerechten zuhause sind, verliert das Unrecht seine lähmende Macht.

Diese Wahrheit brauchen wir für alles belastende Miteinander. Wenn wir unsere Verletzungen betrachten, die jeder mit sich herumschleppt, erkennen wir, das unbewältigte Unrecht, das uns zu schaffen macht. Enttäuschungen, Beleidigungen, Unwahrheiten, das ganze Programm menschlicher Ungerechtigkeiten, belasten das Gemüt und machen unfrei. Wir quälen uns wegen böser Worte zu oder über uns. Wir leiden an dem Unrecht, das an uns geschehen ist. Ein Geschwür, das sich immer tiefer frisst, bis wir nicht mehr können. Es ist die größte Gnade, wenn hier die Gerechtigkeit Gottes ins Spiel kommt. Sie will herauslösen aus dem auffressenden Krampf der Ungerechtigkeit. Bei manchen Gerichten können wir lange warten, bis uns Recht zugesprochen wird. Wer sich in Christus rehabilitieren lässt, braucht auf keine andere Gerechtigkeit mehr warten. Da können Wunden ausheilen, auch mitten im Unrecht. Da kann jemand Böses wollen, doch damit nicht mehr verletzen. Die Gerechtigkeit in Christus stabilisiert geschlagene Gemüter. Dieses Geschenk des Himmels ist das stärkste Heilmittel in aller Ungerechtigkeit.

Wenn wir solch eine Gnade haben, was will uns dann verletzen?

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