Dienen erhebt

Jeder soll sehen, das Glaubensmenschen ungebrochen freundlich und heiter sind, mit Liebe alles überwinden.

„Gefällt es euch nicht, dem Herrn zu dienen, so wählt euch heute, wem ihr dienen wollt. Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen.“
Jos. 24, 15

Das Volk Gottes genießt nach harten Jahren der Unterdrückung, das freie Leben wieder. Sie bauen die Städte und Häuser wieder auf, machen ihre Gärten schön und bewirtschaften ihre Äcker. Eine Zeit des Aufatmens, in der gleichzeitig die unterschiedlichsten Religionen ihre Blüten treiben. Nachdem das Gottesvolk seine Freiheit zurück erhalten hat, lebt es im Markt der Möglichkeiten, wo jeder anfängt, nach seiner Fasson selig zu werden. In einer Art Volksversammlung, stellt Josua diese Frage des Dienens. Es ist die ureigenste Frage nach dem Zweck der Existenz. Josua bekennt: Mit meiner Familie diene ich Gott. Darin liegt der Grund meines Seins. Gott zu dienen kehrt den Spieß um. Da fängt man an, dem Leben andere Fragen zu stellen. Nicht mehr, was dient mir, was tut mir gut, welche geistigen Strömungen liegen mir am nächsten, sondern was hat Gott mit mir vor. Jeder dient. Jeder kann in jedem Augenblick wählen, wem er dient, sich selbst, oder Gott. Bei dieser Wahl entscheidet sich, was aus dem Leben wird. Wo die Wahl auf Gott fällt, werden wir zu Dienern Christi und zu Haushaltern der Geheimnisse Gottes. In der Wahl zu diesem Dienen, erkennen wir das eigene Lebensgeheimnis. Wo der Mensch anfängt Gott zu dienen, erkennt er sich selbst, seine Wahrheit und seine eigentliche Bestimmung. Im Gott dienen, lässt sich der Mensch formen und zu einem Meisterstück gestalten. Im Dienen arbeitet der Schöpfer an seinem Werk. Da werden aus Menschen Juwelen geschaffen. Da sind wir für Herrlichkeit bestimmt. Damit schafft Gott eine Enklave seiner Welt, in dieser Welt. Dienende stehen im Auftrag eines Höheren. Sie leben in der Freiheit des anderen Reiches, die sie in die Selbstgefangenheit dieser Welt hineintragen. Gottes Diener sind dadurch die Frischzellen, für die, die am Boden liegen, weil sie sich verwählt haben.

Mit der Wahl Gott zu dienen, verändern wir uns selbst und verändern wir unsere Umgebung. Wir werden zu einem Markenzeichen der ewigen Welt. Wir dienen nicht unseren eigenen Bedürfnissen, sondern wir dienen Gott. Damit werden nicht nur unsere Bedürfnisse gestillt, sondern es breitet sich damit das Heil für die Welt aus. Damit wird Himmel und Erde eins, vermählt sich das Leben mit dem Tod und wird der Mensch durch Christus ein neuer Mensch.

Wir haben heute die Wahl; wem wollen wir dienen?

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