Hoffnung verwandelt Krisen in Wachstum

Mit einer starken Zusage in der Tasche, kann man große, hoffnungsvolle und geduldige Schritte tun.“

„Er gedenkt ewiglich an seinen Bund, an das Wort, das er verheißen hat für tausend Geschlechter.“

Ps. 105, 8
Was den Menschen ausmacht, liegt im Gedenken Gottes. Gott hat sich für alle Zeiten mit seinen Kindern vernetzt. Wo er an seinen Bund gedenkt, ist keine Luft dazwischen. Da ist nicht im Geringsten Platz für ein Auseinanderbrechen. Da ist der Mensch auf ewig an die Wirkungen des Wortes gebunden. Damit ist ein Fundament für einen Wolkenkratzer gelegt. Da kann ein Bauwerk entstehen, das jeden Tsunami übersteht. Gott gedenkt und der Mensch steht. Das ist eine mathematische Lebensformel, ein unumstößliches Naturgesetz. Weil Gott nichts von dem was er verheißen hat zurückzieht, hat der Mensch etwas in der Hand, was nicht der Vergänglichkeit unterworfen ist. Wo bei einer Eheschließung jeder weiß, dass er eine statistische Chance von 50 % für eine haltbare Verbindung hat, garantiert Gott 100%. Den Bund, den Gott schließt ist absolut krisensicher.  Die Zusagen, die in dem Wort den Menschen gegeben sind, haben kein Verfallsdatum. Weil Gott gedenkt, hat der Mensch nichts zu befürchten. In diesem Gedenken liegt Gottes „fürchte dich nicht“ und alles aufgefangen und getröstet werden. 
Die Hoffnung, die jemand entwickelt, kann nie aus sich selbst oder irgendwelchen Umständen kommen. Wir werden nicht dadurch getröstet, dass die Zeit viele Wunden heilt, sondern weil Gott gedenkt. Darauf kann man eine unverschämte Hoffnung bauen. Weil Gott auf Biegen und Brechen an seinem Bund festhält, kann der Glaubende geduldig darin ruhen, auch wenn seine Augen den Untergang der Welt sehen. Wo Gott gedenkt, kann der Mensch in einer angstfreien Zone leben. Da sind die Brüche des Lebens in keiner Phase hoffnungslos. Da endet das Leben nie im Schicksal. Da gibt es immer ein darüber hinaus. Diese Hoffnung macht stark, seine Krisen offensiv zu gestalten. Da gibt es auch dort einen Weg, wo vor uns die Straße aufgerissen ist. Da ist der Mensch nicht mehr schicksalsgeprägt, sondern hoffnungsangetrieben. Somit kann ein Mensch, der von solch einem Bund getragen ist, in allen Widerständen des Lebens nur hoffen, wachsen und reifen. 
Warum sollten wir da keine Hoffnung mehr haben, wenn das Leben uns in Einzelteile zerlegt? 

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