Den Quälgeist überwinden 

Wer seine Angst überwindet, kann ein Volk, gegen den Zorn des Königs aus Ägypten führen.

„Fürchte dich nicht, denn du sollst nicht zuschanden werden.“

Jes. 54, 4
Was den Menschen zurückhält, mutig und kraftvoll Hindernisse zu überwinden, ist seine Angst. Genau hier setzt Gott an. Gott will mit Menschen Geschichte schreiben. Er hat einen außergewöhnlichen Plan. Er baut sein Reich in die irdische Welt. Dabei fordert er Menschen zu unmenschlichen Taten heraus. Der Mensch wird in Handlungen gestellt die er nicht sehen und verstehen kann. Er wird in das Wagnis des Glaubens und Vertrauens hineingenommen, das beim natürlichen Denken auf Widerstand stößt. Somit steht der Glaubende mit sich in einem inneren Kampf. Er muss ein Vertrauen wagen, gegen seinen eigenen Verstand und gegen jedes bessere Wissen. Der Glaubende betritt Wege gegen seine eigene Angst. Gerade dort, wird er von Gott an die Hand genommen. Wege, die Gott gehen heißt, stehen unter dem „fürchte dich nicht“. Bei seinem Plan mit uns, übernimmt er die Navigation. Wenn du Furcht, im Sinne von Ehrfurcht vor mir hast, brauchst du Menschen und Dinge nicht mehr zu fürchten. Da steht eine höhere Macht gegen alles Bedrohende. Wo Gott die Furcht nimmt, gibt er für seine Wege den Rückenwind. Die stärkste Überwindung die er geschaffen hat, ist in Christus. Er sagt: In der Welt habt ihr Angst, doch ich habe die Welt überwunden. In Christus, wird der Glaubende zum Angstüberwinder und damit zum sich selbst Überwinder. 
Damit kommt der Glaubende allen Widerständen zum Trotz in die Gänge. Darin liegt seine Antriebskraft gegen allen Schrecken. Da wird alle Vorsicht und Zurückhaltung aus der Reserve gelockt. Da führt Mose das Gottesvolk aus der Knechtschaft des ägyptischen Königs. Da läuft ein Bonhoeffer aufrecht seinem Galgen zu. Wo die Angst überwunden ist, können wir mutige Schritte des Glaubens wagen. Da hat der innere Quälgeist zu schweigen. Da können nicht mehr die eigenen Empfindlichkeiten bestimmen. Da habe ich keine Angst mehr um die eigene Ehre. Da brauchen wir nicht die Anerkennung der Massen. Wo uns die Angst genommen ist, haben wir eine königliche Narrenfreiheit, entschlossene Wege im Glauben zu  gehen. 
Warum sollten wir Angst vor ungewöhnlichen Wegen haben? Warum sollten uns neue Weg Angst machen?  Warum sollte nicht neuer Glaube, das alte Denken überwinden? 

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