Augen auf

Die Wege, die wir gehen, sind davon bestimmt, worauf sich die Augen konzentrieren.

Wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern unsere Augen sehen nach dir.“

2.Chr. 20, 12



Wenn du in die Sonne schaust, fallen die Schatten hinter dich, eine altbekannte Weisheit. Wo wir auf Christus schauen, bekommt die Nacht der Welt ein anderes Gesicht. Das was wir anschauen bestimmt uns. Unsere Augen bahnen den Weg zum Licht oder in den Untergang. Der Blick auf Christus, ist die Wende aus dem Chaos. Es ist der Blick, auf Weg, Wahrheit und Leben. Damit steht der Todüberwinder vor Augen. Aus dem Totensonntag wird der Ewigkeitssonntag, bei uns das Christ-König-Fest. Christus im Visier, nimmt dem Elend den Schreck. Es nimmt der Ohnmacht ihre Übermacht. Wo die Augen Christus sehen, bekommt der Glaube einen Wachstumsschub. Es ist wie ein Baum im Frühjahr, der all seine Zweige der Sonne entgegenstreckt und dann anfängt Blätter zu treiben, die unter dem Licht grün und saftig werden. Glaube wächst unter diesem Blick der Augen. Was die Augen fokussieren, entscheidet über stehen und fallen. Glaube ist die Interaktion der Augen mit Christus. 
Wo die Augen nur das eigene Elend, Nöte und Schwierigkeiten im Blick haben, kann kein Glaube gedeihen. Da bleibt das irren und das „nicht wissen, was wir tun sollen“.  Unglaube, Glaubensschwäche, liegt an dem, was die Augen sehen. Was wir anschauen, bekommt Macht über uns, heißt es. Wo wir uns mit Weltuntergangsszenarien beschäftigen, brauchen wir uns nicht wundern, warum wir keine Hoffnung mehr haben. Wo wir nur auf die Schreckensmeldungen der Medien blicken, kann kein Glaube gedeihen. Wo wir in unseren mitmenschlichen Spannungen, die Blick auf Christus verlieren, kann keine Liebe mehr wachsen. 
Wo Glauben wachsen soll, wo wir in den Fragen des Lebens Antworten suchen, geht es um das, was wir anschauen. Die Blickrichtung entscheidet über Hoffnung oder Verzweiflung. Wenn Glaube wachsen soll, braucht man einen Christus vor Augen und entzieht sich somit anderen Blickrichtungen. Darin liegt auch ein bewusstes Abwenden, von dem, was Glaube ruiniert. Der Glaube braucht die Konzentration auf den Ewigkeitssonntag, um den Totensonntag zu überwinden.
Was geben wir heute unseren Augen zu sehen?

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