Gerecht Gemachte verbreiten Lebensmut

Wem Lasten abgenommen wurden, der kann mit anderen gönnerhaft und großzügig umgehen.
„Wahrt das Recht und übt Gerechtigkeit; denn mein Heil ist nahe, dass es komme, und meine Gerechtigkeit, dass sie offenbar werde.“

Jes. 56, 1
Was der Prophet hier ankündigt, ist der größte Befreiungsschlag für die Menschen. Da ist schlagartig ein Berg von Schulden weg. Gott entsorgt Unrecht und Unheil. Gott tritt mit ganzer Macht, der Misswirtschaft der Menschen entgegen. Wo seine Gerechtigkeit offenbar wird, schafft er mit Christus eine Neuschöpfung im Chaos. Er ordnet das aus dem Ruder gelaufene, in „das Richtige“. Wo Heil kommt, verbindet die Liebe die Wunden, die der Eigensinn geschlagen hat. Offenbarende Gerechtigkeit, lässt schäumende Gemüter zur Ruhe kommen. In allem Aufbäumen, in allem innerlichen Kochen über erfahrender Ungerechtigkeit, kommt die Gewissheit, dass Gott Recht schafft und Unrecht zur Verantwortung zieht. Gott lässt keinen Zweifel daran, dass er die höchste und letzte Instanz über allem ist. 
An allen Ecken und Enden schreit das Unrecht zum Himmel. Wir stöhnen, wie selbst staatliche und politische Systeme, die für Recht und Ordnung verantwortlich sind, nur aus Macht- und Eigeninteresse handeln. Es ist unfassbar, wie unser Gesundheitssystem krank macht, weil es die Hilfe verwehrt, die Menschen wieder auf die Beine bringen würde. Doch allem Anschein zum Trotz, haben die Machenschaften der Menschen nicht das letzte Wort. Gerechtigkeit Gottes beginnt nicht in ferner Zukunft. Dieses Wort vertröstet nicht auf bessere Zeiten, die irgendwann mal kommen werden. Wo Christus ist, werden Menschen gerecht gemacht. Wer dieses Zurechtbringen erfährt, tritt dem Unrecht entgegen. Die Glaubenden sind gerecht Gemachte, die zu Brückenköpfen von Gottes Gerechtigkeit in dieser Welt werden. Wir sind Boten und Diener von Recht und Gerechtigkeit. Wie das praktisch aussieht sehen wir bei Paulus: „Ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auf das, was dem andern dient.“ Im Liebesdienst am Nächsten, erfährt dieser das Heil im Unrecht. Wer den Christus bringt und für andere zum Christus wird, übt Gottes Gerechtigkeit an den Menschen aus, und befreit sie aus dem quälenden Druck des Unrechts. Das ist der Dienst des Aufatmens.
Schaffen wir mit solch einem gönnerhaften Dienst nicht Hoffnung und Lebensmut?  

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