Knarrende Türen werden geschmeidig

Da ist einer, der sich das Leben zurückerobert.
„Dann will ich aber den Völkern reine Lippen geben, dass sie alle des Herrn Namen anrufen und ihm einträchtig dienen.“ 

Zef. 3, 9
Wir müssen hier von einem gewaltigen Umbruch ausgehen. Die Situation sind unreine Lippen, den Herrn vergessen und verlassen. Die verwandelt Gott ins Gegenteil. Aus typisch Mensch wird typisch Gott. Aus Unglück wird Heil. Der Prophet bringt in alle verworrene Existenz Christus ins Spiel. Damit grundsätzliche Lebenszusammenhänge wieder in Ordnung kommen, muss Gott zum Zuge kommen. Verwirtschaftetes, zerfallendes Leben kann sich nicht selbst regenerieren. Reine Lippen sind eine Christus-Wirkung, die Fluch und Bitterkeit in Lob verwandeln. Christus ist Gottes Rückrufaktion zum echten Menschsein. 
Das gute, edle Menschsein entsteht nicht durch gute Vorsätze, sondern im Ruf nach dem Christus-Namen. Lippen, die loben, die singen und aufbauen, die mitreißen und zum Leben erwecken, entstehen durch anrufen. Alles was mit Christus in Beziehung gebracht wird, wird ins Gegenteil gekehrt. Da wird Leben zum Dienst, wird Alltag zum Gottesdienst. Da wird die Arbeit zur Anbetung, unsere Beziehungen zu einem Lobgesang, die menschliche Begegnungen unvergesslich machen. Darin entschlüsselt sich das Geheimnis von Lebensqualität. Da erhalten Augenblicke himmlische Bedeutung. Alles Gestalten, alle Schaffenskraft, alles wieder in Ordnung kommen, ist darin verankert. Wo die unreinen Lippen die Menschen trennen, wächst unter dem Anruf dieses Namens wieder etwas zusammen. Wer in Christus steht, kann verbinden. Er findet Worte, die heilend zusammenführen. Die Glaubenden sind das Schmieröl, die knarrende Türen wieder gangbar machen. Die den Herrn anrufen, sind die, die der Welt gut tun.
Damit kann doch unser heutiger Tag zum Gottesdienst werden, oder?

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