Löwen den Appetit verschlagen

Zum Glück gibt´s etwas, was den Löwen die Sprache verschlägt.
„Er ist der lebendige Gott, der ewig bleibt, und sein Reich ist unvergänglich.“

Dan. 6, 27
Ein Gott, der ewig bleibt ist eine gewaltige Aussage, in einer Welt, in der alles kommt und wieder geht. Wenn wir die Einbettung des Wortes betrachten, wird die Dramatik noch klarer. Israel stand unter der Herrschaft der Babylonier, der Meder und Perser. Belsazar wurde nach einer Gotteslästerung ermordet. Darius kam an die Macht. Der schätzte besonders Daniel. Den Stadthaltern war das ein Dorn im Auge. Sie überredeten Darius, eine Verordnung zu erlassen, dass niemand eine Bitte oder Gebet an jemand richten darf, als nur an den König. Dann melden die ihrem König, dass Daniel nicht ihn, sondern den Gott Israels anbete. Darauf steht die Löwengrube. Wir wissen, wie die Geschichte ausging: Die Löwen krümmten Daniel kein Haar und er darf wieder heraus. Dafür wanderten seine Gegner in die Grube. Daraufhin erkennt Darius den Gott Israels als den lebendigen und ewigen Gott an, dessen Reich unvergänglich ist. 
Für uns sicher etwas befremdend, wie hier das Gottesreich, politische Herrschaft überwindet. Doch auch Jesus betet das Vater unser unter römischer Besatzungsherrschaft. „Dein Reich komme.“ Und sein Reich kommt. Es ist mit Christus mitten unter aller weltlichen Herrschaft. Dieses Reich setzt sich gegen alle Reiche durch. Das Ewige überdauert alle kommenden und gehenden Herrscher. Dieses unvergängliche Reich ist jetzt schon mächtiger, als alle Bedrohungen und Auswüchse, die über uns hereinbrechen. Dieses unvergängliche Reich unter uns, bringt Löwen zum Verstummen. Es ist immer das Reich, das alle scheinbare Übermacht überwindet. Wo Christus herrscht, vergeht den Löwen der Appetit. Wir können in allem, was die Macht über uns gewinnen will, als die Überwinder leben.
Was soll uns die Sprache verschlagen, wenn Gott den Löwen die Sprache verschlägt?

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