Blühen ist stärker

Das Aufrichten und Stärken ist immer größer, als alle Niedergeschlagenheit.
„Der Herr verstößt nicht ewig; sondern er betrübt wohl und erbarmt sich wieder nach seiner großen Güte.“

Klagel. 3, 31-32
Erbarmen ist Gottes großes Thema. Das ist sein Manifest gegen alle Zerstörung. Gott findet sich nie mit Leid ab. Er ist der starke Gegenpol, zu allem, was über den Menschen hereinbricht. Güte schockiert den Terror.
Menschen neigen dazu, sich vom Übel bestimmen zu lassen. Wenn ein Unglück passiert, wenn Beziehungen zerbrechen, wenn Miteinander belastet oder angefeindet ist, dann kommt oft danach der Zweifel an Gott. „Gott hat mich wohl vergessen und verlassen!“ Wo´s dick kommt, wo wir unten durch müssen, wo Glaube kein Zuckerschlecken mehr ist, da gehen uns die Lichter aus. Da konzentriert sich der Blick nur noch auf das Elend. Ganz leicht lassen wir uns in die Ausweglosigkeit buchsieren. 
Neben allen Härten, die wir erleben, steht die Güte. Das Schwere, das Böse ist von dem Guten eingekreist. Leid steht immer im Erbarmen. Das Ungute ist zeitlich befristet, durch die ewige Güte. Da ist eine permanent lebensschaffende Kraft, die das Erdrückende erdrückt und überdauert. Da ist für den Gelähmten die Aussicht, wieder auf eigenen Beinen stehen zu können; da werden sich die Blinden an der Schönheit einer Blume erfreuen können. Der augenblicklich, unerträgliche Zustand, verliert angesichts der Güte seine bedrohende Macht. Wo Gott sich erbarmt, ist das Schicksal entmachtet. Da werden wir im Leid aufgerichtet und gestärkt. Da ist die schwierigste Situation  nie mehr ohne Hoffnung. Da wird durch Christus das Leid mit Herrlichkeit verbunden. Da ist der Schmerz nicht das Ende, sondern der Anfang des Erbarmens, das wieder aufrichtet
Wo die Güte bestimmt, flieht das betrübt sein. 

Beflügelt uns in der Blindheit bereits die Farbe der Blume? 

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