Himmlische Störmanöver 

Machmal können die Worte von Gott auch ungemütlich sein.
„Es sei Gutes oder Schlechtes – auf die Stimme des Herrn, unseres Gottes, werden wir hören.“

Jer. 42, 6
Die Stimme des Herrn ist nicht nur eine nette Streicheleinheit. Gott kann in seinem Wort unseren Trott ganz schön durchschütteln. Gott will stören und wach machen. Das Wort trifft den Menschen zunächst als Gegner, weil Menschen anders wollen, als Gott will.
Israel hatte zur Zeit Jeremias ungemütliche Zeiten. Manche aus dem Volk wurden von Babyloniern verschleppt. Sie suchten über den Propheten Rat bei Gott. Die Frage war, ob in Jerusalem bleiben, oder nach Ägypten flüchten. Gott sagt bleiben, und nicht aus Angst flüchten. Eine Suppe, die nicht jeder gerne auslöffelt. D.h. in der Bedrohung bleiben und standhaft sein. Es heißt, Vertrauen wagen und nicht Schwierigkeiten davonlaufen. Das Wort zwingt uns oft zu schwereren Wegen. Es könnte vielleicht angenehmer und einfacher gehen, doch das Wort nötigt zum Aushalten.  
Wer die Stiimme des Herrn hören will, muss damit rechnen, dass es anders gehen kann, als ich mir das dachte. Daher ist gut, wenn wir rechtzeitig lernen, bei diesem Hören, gegen uns selbst zu stehen. Wir müssen gegen unsere eigene Auflehnung angehen, gegen das was zu dieser Stimme nein sagen will. Diese Stimme kann durch Menschen zu uns kommen, durch ein Bibelwort, durch Verkündigung und Ereignisse. Wo wir merken, dass in uns etwas rumort, dass sich in uns eine Gegenreaktion auf Gesagtes zusammenbraut, ist es immer gut, sich zu prüfen, dass wir nicht den Geist auslöschen, der uns vielleicht gerade ansprechen will. Was von dieser Stimme kommt muss nicht immer beruhigend sein, es kann unseren letzten Funken Glauben herausfordern. 
Wenn wir auf die Stimme hören wollen, müssen wir uns auf alles gefasst machen. Es gibt immer zig „vernünftige“ Gründe Gottes Worte nicht zu hören und prophetische Rede zu verachten, doch es bleiben die Worte, die zum Leben führen. Gerade wo wir diesem Wort, gegen uns selbst recht geben, fängt Reich Gottes an zu wachsen und zu blühen.
In wieweit sind wir bereit, unser Denken und unseren Trott durch diese Stimme stören zu lassen?

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2 Antworten

  1. Ich hab da zur Zeit auch so was…
    Aber der Fall ist klar, seit ich fast tot war – Ich halte mich an Gottes Wort
    Punkt. Aus. Feierabend.
    😊
    Mir haben schon Menschen gesagt, dass sie mich beneiden um das, was mir passiert ist… die wissen vielleicht nicht wirklich was sie da sagen – aber nachvollziehen kann ich es schon –
    Ich weiß ja wie MEIN Leben vorher war…
    Dem gegenüber ist es jetzt der Himmel auf Erden
    😊
    Alles Liebe 💜

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