Das verwandelt werden macht’s

Reden ist blech, tun ist gold.
„Verlasst euch nicht auf Lügenworte, wenn sie sagen: Hier ist des Herrn Tempel, hier ist des Herrn Tempel, hier ist des Herrn Tempel! Sondern bessert euer Leben und euer Tun.“

Jer. 7, 4-5
Gott will keine heiße Luft, Gott will Veränderung. Gott baut durch sein Wort mit Menschen sein Reich. Mit dem Wort wird gearbeitet. Das Wort setzt einen Trupp Arbeiter in Bewegung, die ein Stück Land umkrempeln und darauf ein gewaltiges Erlebniszentrum errichten. Wo Acker und Ödland war, verwirklicht sich ein gigantisches Bauwerk. Reich Gottes, nicht von Menschen geplant, sondern vom Schöpfer entworfen und ins Leben gerufen. Die Arbeiter sind die Mitmacher und MItgestalter dieses Planes. Sie sind die Umsetzer des genialen Willens, indem sie sich von diesem Plan bestimmen lassen. Der Baumeister baut mit Arbeitern, die nicht eigene Pläne in der Tasche haben, sondern sich unter sein hohes Ziel stellen lassen.
Wo Glaubensmenschen wie Unternehmensberater auftreten, die wissen wie Reich Gottes geht, ist Vorsicht geboten. Wer genau weiß, wie lebendige Gemeinde funktioniert, wie eine ansprechende Gottesdienstform auszusehen hat, stellt sich über den Plan des Baumeisters. Er steht nicht unter Gott, sondern darüber. Wer meint, die Strategien Gottes zu kennen, wird von Jeremia der Lügenworte bezichtigt. Wer Rezepte für die eine gottgewollte Kirche ausgibt, tritt als Besserwisser an die Stelle Gottes. Wie Gott handelt, wo er Menschen begegnet, liegt in keinem menschlichen Konzept, sondern allein in seiner schöpferischen Unendlichkeit. 
Menschen verfügen nicht über das Wort Gottes, sondern werden von ihm getroffen. Gott will nicht nur in den Verstand eingehen, sondern mitten ins Herz, in die Willenszentrale der Menschen. Nicht großartig von Gott reden, sondern sich von ihm umgestalten lassen. Reich Gottes sind nicht die erhebenden Worte, beeindruckender Menschen, sondern wo sein Wort in Hände und Füßen Formen annimmt. Wo viel fromm geredet wird, klemmt es oft am Tun. Reich Gottes erkennt man nicht an den Worten, sondern an Menschen, die sich unter dem Wort heiligen lassen.
Zeigt viel Reden nicht oft die Unbereitschaft, sein Leben und Tun verbessern zu lassen?
Einen gesegneten Sonntag wünsche ich euch.

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