Im Tod erkennt man Werte

Wenn das Leben durch die Finger zerrinnt, braucht es Fixpunkte.
„Siehe, meine Tage sind eine Handbreit bei dir, und mein Leben ist wie nichts vor dir. Ach wie gar nichts sind alle Menschen, die doch so sicher leben!

Ps. 39, 6
Drastische Gegensätze werden hier aufeinander bezogen. Sicher leben, und nichts vor dir. Die allgemeine Lebensgestaltung ist wie Luft. Vor Gott, ist das Menschengemachte kalter Kaffee, wertlos und flüchtig. Hier wird eine bittere Billanz gezogen; ohne Gott, kann man alles vergessen. Da ist nichts was hält, was trägt, oder überhaupt als lebenswert bezeichnet werden kann. Siebzig, achtzig Jahre, ein reiner Flop. Alles Mühen, aller Einsatz, alles was erreicht wurde, nur Schall und Rauch. 
Vor dir, ist der Blick vom Ende her. Was ist noch wichtig, von all dem, was uns umtreibt, wenn wir morgen sterben müssten? Im Angesicht des Todes, erkennen Menschen, was in ihrem Leben wertvoll ist. Sobald ich weiß, dass morgen mein letzter Tag wäre, würde mein Heute anders aussehen. Unser Ende stellt vor Gott. Vor ihm erkennen wir schlagartig alles Nichts. Vor ihm, scheidet sich die Spreu vom Weizen. Vor dem Ewigen, wird uns unsere Vergänglichkeit klar. Das stehen wir nach einem gelebten Leben, mit leeren Händen da.
Daher gehört der Bezugspunkt, des vor dir in unser Heute. Sicher, gehaltvoll, erfüllt kommt aus dem Schöpfer. Im Stehen vor Gott, lösen wir uns aus unserem Nichts. Lebesgestaltung, lebt aus der unmittelbaren Gottesbeziehung. Alles Denken und Tun steht in engem Austausch mit Gott. Da sind wir von Liebe geprägt, von Güte umschlossen und von Treue gefestigt. Da arbeiten wir nicht um zu überleben, da bekommt jeder Augenblick einen bleibenden Sinn. Da verkaufe ich keine Blumen mehr, sondern verteile AHA-Erlebnisse, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Da springt ein Funke Liebe über, der dem Anderen einen unvergesslichen Moment schafft und ihn über seine belasteten Tage trägt. Erst im Stehen vor Ihm, verliert unser Nichts. Da fallen ewige Samen in die vergängliche Erde. Da können wir im Rückblick erkennen, Gott hat seine Spuren in unserem Leben hinterlassen.
Wäre es nicht gut, gerade die Urlaubszeit dazu zu verwenden, unsere grundsätzliche Lebensausrichtung zu Überdenken?   

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2 Antworten

  1. „Da verkaufe ich keine Blumen mehr, sondern verteile AHA-Erlebnisse, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Da springt ein Funke Liebe über, der dem Anderen einen unvergesslichen Moment schafft und ihn über seine belasteten Tage trägt. “

    Ich liebe dich <3

    … und… nicht immer, aber wo ich kann… versuch ich das auch so zu machen….

    Alles Liebe <3

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