Einsicht kommt nicht aus uns

Dass wir in Ruhe und Frieden leben können, liegt nicht in unserer Macht.
„Ich will euch Hirten geben nach meinem Herzen, die euch weiden sollen in Einsicht und Weisheit.“

Jer. 3, 15
Wo Gott Hirten gibt, ist er Herr der Gemeinde. Führung auf allen menschlichen Ebenen geht zuerst von Gott aus. Auch wenn Menschen in Kirche und Staat über uns zu bestimmen haben, laufen die Fäden auf höchster Ebene zusammen. Führung und Machtausübung steht unter göttlicher Hoheit. Wo Menschen herausgerufen sind, über andere zu bestimmen, haben sie ihre Autorität nicht aus sich. Sie sind nie die letzte Instanz, an der die Menschheit steht oder fällt. Über jedem Mächtigen steht ein noch Mächtigerer. 
Wo Gott Hirten nach seinem Herzen gibt, liegt es in der Sache, dass er auch Hirten gibt, die nicht in seinem Sinne regieren. Gott führt auch mit und trotz Despoten. In aller scheinbaren Willkür und des ausgeliefert sein an ungute Herrscher, setzt Gott die Grenzen. 
Doch wenn er Hirten nach seinem Sinn gibt, zeigt er seinen einzigartigen Führungsstil. Er gibt Christus, als ein außergewöhnliches Führungsinstrument in seinem Sinn. Unter dieser Herrschaft wächst Einsicht und Weisheit. Unter dieser Führung entsteht Ruhe und Frieden. Durch Christus können wir überhaupt die großen Linien der  hinter allem erkennen. Das ist entscheidend für den Umgang mit allen Menschen, die ein Hirtenamt oder Führungsrolle haben. Wir können sie nicht zu dieser Erkenntnis bewegen, das ist Gottes Sache. Ein Hirte der mit Einsicht und Weisheit zum Frieden führt, kann nur Gott geben. 
Das prägt unseren Umgang mit den Mächtigen, mit Vorstehern und Gemeindeleitern. Nicht unsere Diskussionen bringen zur rechten Einsicht von Führung, sondern Gott gibt und bewirkt es. Unser Einfluss ist  das Gebet. Paulus sagt: Betet für die Regierenden und für alle, die Gewalt haben. Die Fürbitte ist unser Machtinstrument für gute Hirten. Da geben wir dem die Macht, der alle Macht über die Mächtigen hat. Unsere Auseinandersetzung mit denen, die über uns Macht haben ist das Gebet, weil Gott die Einsicht bewirkt. Dann können wir in Ruhe und Frieden leben.
Müssen wir nicht viel mehr mit Gott reden, als mit unseren Hirten, an denen wir diese Einsicht nicht bewirken können?

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