Vitamin B 

Wenn eine Beziehung zur Bestimmung wird.
„Der Herr spricht: Er kennt meinen Namen, darum will ich ihn schützen.“

Ps. 91, 14
Gottes Namen zu kennen ist weit mehr als Vitamin B. Mit Vitamin B bezeichnet man Beziehungen, die einem einen Vorteil verschaffen. Da sind Dinge möglich, wo ein Noname vor verschlossenen Türen steht. Wo jedoch Vitamin B einen etwas eigennützigen Geschmack hat, ist das Gott kennen ein nach Hause kommen. Diesen Namen kennen, ist das Erkennen des Kraft Held, Ewig Vater Friedefürst. Da erkennt der Mensch seine Sohnschaft zum Vater. Ihm geht dabei auf; dieser Name hat etwas mit mir zu tun. Dieser Name ist Teil meines Lebens. Ich bin durch diesen Namen geprägt, er bestimmt meine Herkunft und meinen Werdegang. Diesen Namen habe ich nicht gewählt, er ist mir in die Wiege gelegt. Wo wir diesen Namen kennen, ist uns aufgegeangen wer wir sind. Eine Scheidung von diesem Namen, wäre der Ruin unserer Existenz. Wenn wir den Namen verlassen, verlassen wir unsere Abstammung, dabei werden wir namenlos und heimatlos. In diesem Namen ist das Heil unser Bruder und die Erlösung unsere Schwester. Da sitzt Christus mit an unserem Tisch. Den Namen kennen ist die unmittelbare Begegnung mit der Gottesgegenwart. Erkennen ist der heiligste Moment in einer Beziehung.
Wer in diesen heiligen Räumen Zuhause ist, genießt einen besonderen Schutz. Er verblasst nicht in der Namenlosigkeit, in der vieles im Leben sinnlos erscheint. Wer den Namen kennt, hat selbst einen Namen und setzt alles in Beziehung zu diesem Namen. Da bekommt selbst das Schwere und Unangenehme eine sinnvolle Bedeutung. Wir sind geschützt vor der Belanglosigkeit des Elends. Das Übel steht nicht isoliert als bedrohendes Ungeheuer vor uns, das Unheil wird durch den Namen zum Heil. Nichts in unserem Leben ist sinnlos. Kein Schmerz, keine Anfechtung, keine verkrachte Beziehung, alles dient dem Leben. Unter diesem Namen dient alles, was uns widerfährt, zu unserem Besten. 
Wenn dieser Name unsere Bestimmung ist, wie können wir ihm da alle Ehre machen?
Einen gesegneten Sonntag wünsche ich euch. 

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Eine Antwort

  1. und deshalb mag ich die Mantras – die ständige Wiederholung – der Name Gottes immer und all-gegenwärtig – das setzt das Leben in eine andere Dimension – wirklich und tatsächlich – und dann sagt jemand zu mir „du kannst doch nicht stundenlang immer das Gleiche wiederholen“ – doch, kann ich – Stunden, Tage, Wochen, immer … denn wenn man es oft genug übt, verinnerlicht es sich, läuft immer im Inneren mit und tritt immer wieder an’s Tageslicht – wie ein Fluss, der mal unterirdisch, mal sichtbar fließt… aber er fließt … immer weiter….

    Auch dir einen gesegneten Sonntag <3

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