Die Macht der Augen 

Auf das, was wir uns konzentrieren, das wird uns bestimmen.
„Meine Augen sehen stets auf den Herrn; denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen.“

Ps. 25, 15
Was bekommen unsere Augen ständig zu sehen? Das was unsere Augen aufnehmen, prägt unser Leben. Die Bilder, die uns vor Augen stehen bauen auf, oder reißen nieder. Wir kennen die Auswirkungen, wenn Kinder und Jugendliche ständig Computerspiele mit Gewaltvideos konsumieren. Da wird eine Kinderseele verformt. Das, was wir anschauen, bekommt Macht über uns. Die Werbung reizt darüber die Kaufentscheidung. 
Augenkontakt mit Gott prägt. Wer Gott aus dem Blick verliert, braucht sich nicht zu wundern, dass er nur noch Elend sieht. Im Sichtkontakt zu Gott, sehen wir Kraft, sehen wir Leben und Erneuerung. Da sehen wir das ganze Heilswerk Christi. Wo wir Christus sehen, wo das Wort im Blick steht, verliert der Schrecken seine Größe. Das, was über die Augen eingeht, gibt dem ganzen Menschen Hoffnung. Dort wo uns der Blick auf die Schmerzen den Mut raubt, führt der Christusblick darüber hinaus. Das, was wir ansehen, schafft entweder Zuversicht oder es macht uns fertig. Auf den Herrn sehen, stärkt den Glauben in uns. In diesem Sehen liegt Aufatmen. In diesem Sehen lassen wir Gottes Handlungen an uns zu. Wo wir auf das Kreuz und die Auferstehung schauen, stehen wir im Kraftfeld des Allmächtigen. Dieser Blick entscheidet, ob die Last unserer Tage uns fertig macht und gefangen nimmt, oder in aller Nacht ein Licht aufgeht. 
Wir können klagen und jammern, über dem, wie schwer wir es haben. Wir können daran verzweifeln, wie hart uns das Schicksal getroffen hat. Wir dürfen jedoch wissen, dass unser Blick darüber entscheidet, ob wir nur das Belastende sehen und uns darüber schwarz vor Augen wird, oder ob wir gerade wenn´s knüppeldick kommt, die befreiende Hoffnung sehen. Wo wir hinschauen, das wird uns bestimmen.
Wieso glauben wir, dass wenn wir dem Jammer in die Augen schauen, irgendetwas besser werden soll?

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