Kritisieren – typisch Mensch

kaum kommt es etwas dicker, geht der Mensch auf die Palme.

„Ist denn die Hand des Herrn zu kurz?“

4. Mose 11, 23

Protest in der Wüste. Gottes Volk rebelliert. Wüstenwege, die sich im Kreise drehen. Nichts zu sehen vom verheißenen Land. Die Glaubenden sind außer sich, sie toben und klagen Gott an. Kaum läuft der Weg nicht nach ihrem Geschmack, setzen sie Gott die Pistole an die Brust. Da kommt eine Krankheit, die sie nicht verstehen, kündigen sie Gott die Freunschaft. Stirbt eine junge Mutter an Krebs, bombardieren sie Gott mit Vorwürfen. Kann eine alte Mutter in ihre Demenz nicht sterben und quält sich nur noch durch ihre Tage, sind sie am verzweifeln. Fehlt den Orden der Nachwuchs, werden die Kirchen trotz allen Bemühungen leerer, bekommen wir die Krise. Über allem, was passiert, stellen wir zuerst einmal die Vertrauensfrage an Gott. Gott, wir verstehen dich nicht. Warum lässt Gott dieses Elend zu? Wir verhalten uns wie trotzige Kinder, die wild um sich schlagen.

Aus dem Volk in der Wüste kam der Erlöser. Da hat Gott angefangen, die größte Geschichte zu schreiben. Nicht die Hand des Herrn war zu kurz, sondern das Vertrauen seiner Kinder. Alles Klagen, alles Aufbäumen, alle Vorwürfe, sind typisch Mensch. Da geht es nicht gleich nach unserem Geschmack, dann werden wir ungemütlich. Da beten wir ständig das Gebet Jesu: Dein Wille geschehe, und wenn es nicht nach unserem Willen geht, zeigen wir Gott die rote Karte. Wenn etwas zu kurz ist, ist das unser Atem und unsere Liebe. Diese Verkürzung zeigt uns umso mehr, wie nötig wir einen Christus haben. An Christus zeigt sich, wie kurz oder lang Gottes Arm ist. Wir brauchen einen Christus, damit wir Vertrauen zu Gottes Wegen fassen. Wir brauchen Christus für unseren Glauben, wo er in der Verzweiflung rotiert. Christus ist der Einzige der unseren Amoklauf gegen Gott stoppen kann. Er ist auch der Einzige der uns aufzeigt, dass Gott tut, was er verheißt. Gottes Wille geschieht, auch dort, wo wir in der Wüste umherirren. Darauf können wir uns verlassen.

Wo ist denn die Hand des Herrn zu kurz?

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