Nicht hören schadet 

Wo Gott etwas zu sagen hat, sollten die Ohren offen sein.
„Höret, alle Völker! Merk auf, Erde und alles, was darinnen ist! Gott der Herr tritt gegen euch als Zeuge auf.“

Micha 1, 2
Ein Aufruf, wie mit einem Megaphon. Durchdringend, wachrüttelnd, an die Schmerzgrenze gehend. Gott will sich unter allen Umständen Gehör verschaffen. Das normale Gespräch verstehen die Menschen nicht mehr. Für das, was Gott zu sagen hat, sind die Menschen zu taub und zu kritisch geworden. Bedingungsloses hören auf das Wort gibt es nicht mehr. Überall Geräuschkulisse. Kein Ort mehr, der unbeschallt ist. Vom Aufstehen, bis ins zu Bett gehen, bekommen wir etwas auf die Ohren. Für das was Gott zu sagen hat, ist schier kein Durchkommen mehr. 
„Höret, merkt auf“, strotzt vor Verbindlichkeit. Nicht hören, hat Gott zum Gegner. Nicht hören ist Evangeliums-Entzug. „Rauchen kann tödlich sein,“ steht auf jeder Zigarettenschachtel. Gott nicht beachten, ist schädlich für den Menschen. Wo sein Wort ungehört bleibt, kann Christus nicht die Welt durchdringen. Nicht hören heißt, die Erlösung außer Kraft setzten. Wo das Hören und Aufmerken gestört ist, ist das Heil blockiert. 
Daher will sich Gott mit allen Mitteln Gehör verschaffen. Hören auf das Wort bringt den Christus zur Welt. Der Aufmerkende, der Hellwache, wird zum Sprachrohr des Evangeliums. Wie soll Christus in die Menschen eindringen, wenn sie mit allem anderen zugedröhnt sind? Hören, ist das Raum schaffen für Christus. Im Hören, fängt Gott an, diese Welt mit Leben zu durchdringen. Im Hören wächst unsere Bereitschaft, uns von Gott gebrauchen zu lassen. Nur der Hörende kann zu einem Jünger werden, mit dem Gott sein Reich baut.
Was müssen wir abschalten, damit wir wieder hören und aufmerken können?  

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