Ein hörendes Herz braucht nicht mehr Regeln

oft sind wir gar nicht so fromm, wie wir uns ausgeben.
„Wenn ich auch noch so viele meiner Gebote aufschreibe, so werden sie doch geachtet wie eine fremde Lehre.“

Hosea 8, 12
Das Volk Israel geht mal wieder fremd. Sie suchen sich hölzerne Götter oder Statuen aus Metall. Sie brechen aus dem klaren Anspruch ihres Gottes aus. Wo es um Gott und seine Weisungen geht, sind auch wir oft wie pupertierende Kinder. „Der Alte hat hier nichts zu melden, ich weiß selbst, was ich zu tun habe.“ 
Gott kämpft um seine Autorität. Er kämpft um seine störrischen und widerspenstigen Kinder. Er ringt um die, die ihn belächeln und immer wieder aus seiner Führung und Fürsorge ausbrechen. Wir müssen uns hier als solche erkennen, die bei Gott ausbixen, wenn’s ungemütlich wird. Wo Gott eine klare Ansage macht, wo es lang geht, haben wir oft hunderttausend Ausreden, weshalb wir diesesn Weg nicht gehen können. Bitteschön, wir müssen ja schließlich auch unserem klaren Menschenverstand etwas zutrauen. Wo Gott anders will, als wir denken, fangen wir das trixen an und haben gute Gründe, warum das nicht geht, was er will. Welch ein Aufwand wird oft betrieben, was wird sich selbst vorgemacht, um dem absoluten Anspruch Gottes über sich nicht gerecht werden zu müssen. Dabei heißt glauben, Gott recht geben. Gott ist die Autorität über unserem Leben und will das immer bleiben. Wir brauchen nicht mehr Gebote, wir brauchen keine klarere Ansage wo unser Weg lang geht, wir brauchen in erster Linie geschmeidige Herzen. Gott will in uns die Auflehnung gegen ihn aufbrechen, wo sich vieles gegen sein Führen wehrt. Er will den rebellierenden Teenager in sein Vertauen führen. Er will genau an unseren wunden Punkt, der es glaubt, besser zu wissen als Gott. 
Wir sind in die Gnade Christi berufen. Das liebäugeln mit Lehren, die auf den eigenen Willen bauen und ein Selbstbewusstsein stärken, das sich gegen Gott stellt, wird zur Bauchlandung werden. Gerade die frommen Seelen müssen sich immer neu fragen lassen, sind wir noch von Gott geführt, oder führen und glauben wir uns selbst.
Hat Gott bei uns das ausnahmslose Sagen? Machen wir die Ansage und relativieren sein Wort, zu einem fremden Wort, das uns nichts zu sagen hat?

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