Geformt werden ist groß 

Solange wir uns auf uns selbst konzentrieren, werden wir nie den Sinn unseres Lebens erreichen.
„Seht, wie Ton in der Hand des Töpfers, so seid ihr in meiner Hand.“

Jer. 18, 6
Wir gehören nicht uns. Es geht nicht um unsere Ziele. Es geht in unserem Leben nicht um uns. Wir sind ein Gottes-Kunstwerk, ein Juwel in seiner Hand. Wir sind von Gott, aus Gott und für Gott gemacht. In unserem Leben dreht sich alles um Gott und was sich er mit uns gedacht hat. Paulus sagt: Wir sind sein Werk, das durch Christus zu guten Werken geschaffen ist. Wir sind als Heilsbringer für die Welt gedacht. Gott ist an uns kreativ tätig, um Ödland zum Blühen zu bringen. 
In der Beziehung zwischen Töpfer und Ton sind die Besitzverhältnisse klar. Die Menschen selbst sind sich dessen allerdings nicht so bewusst. Das wäre, wie wenn wir ein schickes Haus bauen würden, in dem man sich darin richtig wohlfühlen könnte. Es wäre groß genug, um viele Gäste einzuladen und die feinsten Feste darin zu feiern. Plötzlich wäre das Haus selbst auf den Geschmack gekommen, würde die Haustüre verschließen, alle Rolläden herunter lassen und wir müssten draußen bleiben und auf einen Stein der Gartenmauer sitzen. Wir als Häuslesbauer stünden auf der Straße. Das Haus hat angefangen ein Eigenleben zu führen.
Gott gehört unser Leben. Unsere Christusbeziehung macht uns zu dem was wir sind. Wo diese Beziehung wegfällt, werden wir zu einer Hütte, die früher oder später zerfällt. Wo wir nicht in der Hand des Töpfers bleiben,, verfehlen wir Sinn und Zweck unseres Daseins. In uns, aus uns, muss die Erlösung zum Tragen kommen. Mit unserem Sein heilt Christus die Wunden der ganzen Schöpfung. Mit den guten Werken, die er in uns gelegt hat, will er das Böse besiegen. Die Glaubenden sind die Liebesperlen Gottes, die Glanz in die Wüste bringen. Wo wir Ton sind, sind wir die ständig vom Töpfer bearbeiteten. Wir sind der Ausfluss der Gottesfreundlichkeit zu den Menschen. Wir bringen Licht in alle Nacht. Wir sind geschmeidig in der Hand unseres großen Meisters.
Wie machen wir uns immer wieder bewusst, dass geformt werden viel größer ist, als selbst zu formen?

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