Wir sind ewig

Ostern macht uns klar, dass wir für die Ewigkeit bestimmt sind. 
Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn‘ s hoch kommt, so sind‘ s achtzig Jahre, und was daran köstlich scheint, ist doch nur vergebliche Mühe, denn es fähret schnell dahin, als flögen wir davon.“

Ps. 90,  10
„Alles, was nicht ewig ist, ist in der Ewigkeit wertlos,“  sagt C.S.Lewis. Unsere siebzig, achzig Jahre sind vor Gott wie ein Hauch des gestrigen Tages. Wir gehören gar nicht in diese Welt. Unser Erdendasein ist nur ein Gastspiel per Green Card. Wir sind für die Ewigkeit bestimmt. Wir huschen nur mal über die Erde, als Testlauf für ein ganz anderes Dasein. Die achtzig Jahre sind eigentlich dafür da, uns für eine endlose Gemeinschaft mit Gott zu qualifizieren. Christus macht an Ostern Schluss mit der Vergänglichkeit. Er nimmt den siebzig, achtzig Jahren ihre Entgültigkeit. Die Auferstehung nimmt den paar irdischen Jahren den Zeitdruck heraus. Wir verpassen nichts, ob unsere Jahre zwanzig oder hundert zählen, wir verpassen nur etwas, wenn wir Ostern versäumen. 
Mit dem Ostermorgen entsteht eine neue Zeitrechnung und neue Werteskala. Unsere flüchtigen Jahre verblassen, weil ein ganz anderer Horizont aufgeht. Wir stehen in dem Zeitfenster Gottes, bei dem 1000 Jahre wie der Tag sind, der gestern vergangen ist. Es zählt nicht mehr, was wir in unsere Jahre packen und gepackt haben, sondern ob unser Dasein eine ewigkeitliche Perspektive erhält. Mit Ostern will Christus aus Irdischem, Ewiges werden lassen. Aus diesem Ostererlebnis werden sich unsere Beziehungen anders gestalten. Vieles was uns jetzt noch wichtig erscheint, können wir als banal abhaken. Ob ich mein geliebtes Neuseeland noch zu meiner Erdenzeit bereise, oder erst vom Himmel aus anschaue, ist für die ewigkeitliche Sicht zweitrangig. 
Ostern will viel mehr Raum für die Christusperspektive schaffen. Wo uns der Tod keine Grenzen mehr setzt, können wir mit den Mühen unserer Tage anders umgehen. Unser Mühen ist nicht mehr so sehr bestrebt, Irdisches und Vorübergehendes anzuhäufen, sondern da will Christus unvergängliche Werte schaffen. Die Liebe wird bleiben, dafür will uns Ostern heiß machen. Hierin loht es sich zu lernen und zu wachsen, weil sie über unsere achtzig Jahre hinaus bleiben wird. Ostern will uns den Durchbruch schenken, dass wir uns nicht um Vergängliches vergeblich mühen.
Wenn uns die Auferstehung Christi erreicht hat, warum sollten wir da noch Angst haben, dass uns die Zeit davonläuft und wir uns vergeblich mühen?  
Christus ist auferstanden!

Gesegnete Ostern

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