Meine Gaben gehören nicht mir

wem dienen wir mit unseren Gaben?
„Ihr trinkt den Wein kübelweise und verwendet die kostbaren Parfüme; aber dass euer Land in den Untergang treibt, lässt euch kalt.“

Amos 6, 6
Sicher kennt jeder den Film, die Titanic. Eine tragische Liebesgeschichte auf dem untergehenden Schiff. Eine eindrückliche Szene war, als nach der Kollision mit dem Eisberg, die Party im Salon und Tanzsaal unbeirrt weiterging. Keinen interessierte der Untergang des Luxusschiffes, Hauptsache der Spass hört nicht auf. Hauptsache genießen und ich komme nicht zu kurz. Am Ende haben wenige überlebt. Ein starkes Bild für die menschliche Verbrauchermentalität. 
Gott ist nicht pingelig, er will, dass es uns gut geht, dass wir aus der Fülle des Leben schöpfen. Er überfüllt uns mit Gaben, die wir in vollen Zügen genießen und verbrauchen können. Für ihn ist das Beste gerade gut genug. Was er gibt, gibt er immer im Übermaß. Da ist immer mehr, als wir selbst verbrauchen können. Gottes Prinzip ist Überfluss. Die Gaben die er gibt, fließen zu uns und über uns hinaus. Von dem, was wir sind und haben sind immer andere betroffen. Das was wir sind, ist Gabe für die Welt. Wir sind ein Teil des Überflusses Gottes, der zu den Menschen fließt. Wir sind nicht für uns selbst bestimmt, sondern das, was Gott in uns hineingelegt hat, ist sein Dienst am Menschen. 
Gott will dem Menschen dienen und sie vor dem Untergang retten. Er verschenkt sich, in dem er uns Heil schenkt. Christus ist Gottes Dienst an der unheilen Welt. Christus ist Gottes Überfluss für das Leben. Wo diese Gabe nicht fließt, nicht zu den Menschen dringt ist Untergang. Wer sein Christsein, wer die Fülle der Gaben, die Gott in ihn hineingelegt hat, nur für sich verbraucht, ist eiskalt. Er stoppt den Überfluss und macht sich zum Stellvertreter des Untergangs. Alles was Gott so reichlich gibt, ringt um das Leben, mitten im Untergang.
Sind wir so kalt, dass wenn andere von unseren Gaben leben könnten, wir sie zurückhalten und für uns verbrauchen?

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Eine Antwort

  1. Wahrer Reichtum ist im verschenken
    Und das sind bei mir keine leeren Worte
    Grad gestern hatte ich mir was gekauft, eine Kleinigkeit, an der ich Freude hatte –
    und zwei Stunden später schon wieder verschenkt, an eine Freundin, die hatte Zahnschmerzen… und da dachte ich, die kann das jetzt besser brauchen als ich…
    und ich hab mich danach kein bisschen ärmer gefühlt 😉

    Einen guten Tag dir <3

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