Es geht nie aus 

aus dem Erbarmen Gottes kann niemand herausfallen.
„Das Mehl im Krug ging nicht aus, und der Ölkrug wurde nicht leer, nach dem Wort des Herrn, das dieser durch Elia gesprochen hatte.“

1. Kön. 17, 16
Irgenwie verrückt, wenn ich Marzipanschokolade nasche, wird die Tafel Sück um Stück weniger, bis am Ende nur noch die leere Verpackung daliegt. Hier nimmt die Witwe von Zarpat Mehl aus dem Gefäß und es wird nicht weniger. Es waren schwierige Verhältnisse, Trockenheit und Dürre und die Vorräte wurden immer weniger. Da sollte diese Witwe Elia aufnehmen und mitversorgen. Sie schlug die Hände über dem Kopf zusammen und sagte, das was noch in der Vorratskammer ist, reicht gerade für eine Mahlzeit für meinen Sohn und mich. Danach werden wir hungern müssen. Doch Elia bat trotzdem um Brot und Wasser und dann ergab sich eine Endlosschleife. Sie nahm immer wieder heraus und es ging einfach nicht aus. Sie erkannte in Elia das Handeln Gottes.
Brot ist elementare Grundversorgung. Brot ist Leben. Das Leben geht bei Gott nicht aus. Wir können uns abstrampeln wie wir wollen, wir können uns um eine gute Ernte mühen, doch Frucht und Ertrag liegt nicht in unserer Hand. Das tägliche Brot ist nicht unser Verdienst. Darum hat diese Bitte ihren Platz im Vater unser. So lange die Erde steht, wird Saat und Ernte nicht aufhören, heißt die Verheißung. Für Leben in jeder Form steht Gott gerade. Wir können nicht aus seiner Versorgung fallen. Sein Erbarmen hält. Gott trägt für uns die Verantwortung. Genau dort wo wir meinen, jetzt geht nichts mehr, füllt er den Krug. Wir werden das nie erklären können, wie das funktioniert, doch das Mehl, das Leben geht nicht aus.  
Wo das Leben dem Tod preisgeben ist, gibt es Christus, als das Brot des Lebens. Wo Gott ist, ist immer Erbarmen, ist immer Gnade. Der Mensch wird nie in der Lage sein, das zu verwirtschaften, was Gott am Leben erhalten will. So stehen wir selbst in der der hoffnungslosesten Situation nie im Aus. Es ist ein menschlicher Irrtum, zu sagen, es geht nicht mehr weiter. Wenn die Krüge nicht leer werden, dann werden wir auch morgen alles zum Leben haben.
Woher kommt der Unglaube, dass es für morgen nicht mehr reichen wird? Warum rauben wir Menschen die Hoffnung, weil wir meinen, das wird nicht mehr?

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