Schluss mit frommem Krampf 

Reich Gottes kann man sich nicht verdienen.
„Er wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande.“

Jes. 11, 4
Wenn einer bei einem Verkehrsunfall jemand tödlich verletzt, muss er sich dafür verantworten. Wer klaut wird bestraft und muss den Schaden wieder ersetzen. Das Gericht verurteilt unsere Taten, oder besser gesagt unsere Untaten. Das Urteil verkündet unseren Mangel dem Gesetz gegenüber und die daraus folgende Wiedergutmachungung. Es wird unser Handeln bewertet und bestraft. 
Wenn Gott richtet, bewertet er nicht unsere Handlungen. Wenn er damit anfangen würde, könnte nach dem Gesetz des alten Testamentes kein Mensch vor ihm bestehen. „Es ist für einen Menschen unmöglich Gott zu gefallen“. Reich Gottes ist menschlich unerreichbar. Selbst das beste Verhalten genügt nicht um Gott zu gefallen. Auch wenn wir alle Gebote Gottes treu erfüllen, wie es viele fromme Juden gab, kann sich keiner damit Reich Gottes verdienen. Durch keine Handlung der Welt können wir Gott näher kommen. Somit wird über allem Handeln am Ende der Tod stehen. Durch nichts lässt sich dieses Urteil abwenden. Gerechtigkeit vor Gott, ist nie vom menschlichen Handeln abhängig, sondern immer von Gott.
Wenn Gott gerecht richtet, schaut er nicht auf unsere Person, sondern auf Christus. Gerechtigkeit wird nicht an unserer Leistung gemessen, sondern ist an die Gegenwart Christi geknüpft. Gericht heißt bei Gott nicht mehr nach dem Gesetz verdammen, sondern mit Christus das Gesetz erfüllen. In Christus sind wir gerecht vor Gott, nicht durch ein einziges frommes Werk. Christus nimmt allem Leben im Glauben die fromme Verkrampfung. Gott schaut uns allein durch Christus wieder in die Augen. Deshalb heißt es in den Seligpreisungen: Selig sind die geistlich Armen, also diejenigen die Gott nichts zu bringen haben und mit leeren Händen da stehen; ihnen gehört das Reich Gottes.
Wo sind bei uns die Punkte, bei denen wir mit frommen Werken, der Gerechtigkeit Gottes noch nachhelfen wollen?

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