Freiheit braucht Abhängigkeit 

wer fest verankert ist, der kann wirklich frei sein.
„Der Herr ward mein Halt. Er führte mich hinaus ins Weite.

2. Sam. 22, 19-20
Ist es wirklich Freiheit, wenn jemand tun uns lassen kann was er will? Man kann doch nicht von einem freien Menschen sprechen, wenn ein 19 Jähriger sein 4 jähriges Nachbarskind umbringt. Im Namen der Freiheit, will die Politik die sexuelle Vielfalt auf den Lehrplan der Grundschulen aufnehmen. Freiheit ist doch nicht Unabhängigkeit. Wo die Freiheit als Loslösung von allen guten Ordnungen verstanden wird, hat sie sich verirrt. Wenn wir dem Begriff Freiheit nachgehen, geht es um die Frage, „wozu“ und nicht „wovon“ sind wir frei.
Wo wir bei den Freiheitsgedanken alle Bindungen auflösen, machen wir uns von allem unabhängig. Wir lösen uns von guten Ordnungen und somit von Gott. Der Maßstab wird die Machtgier und das Lustprinzip. Dabei sind die Menschen frei, ihre Mordlust auszuleben. 
Freiheit braucht einen festen Halt. Klare, feste, lebensaufbauende Ordnungen sind bei Gott. Nur in der Abhängigkeit von Gott kann ein Mensch wirklich frei sein. In der festen Bindung zu ihm, ist der Mensch frei, das Leben förderlich zu gestalten. In der Festigkeit in Gott, erhält die Freiheit ihre Ethik. Erst dort wo der Mensch fest steht, hat er die Freiheit Nein zum Bösen zu sagen. Hier entfaltet sich das wozu der Freiheit. Der freie Mensch widersteht dem Apfel, dem alles möglich scheint. Freiheit ist Glaube und Selbstdisziplin. Wer sich selbst beherrschen lernt, der ist wirklich frei. Gott gibt uns die Freiheit um Abgründe zu besiegen. Wer tut, was ihm möglich ist, ist abhängig von Wünschen und Verlockungen  und lebt eine Narrenfreiheit. Wer von heute auf morgen das Rauchen aufgeben will, merkt wie schwer es ist, frei zu leben und zu entscheiden. 
Freiheit entsteht am Herzen Gottes. Wer darin fest ist, kann frei über sich herrschen. Wie sehr leben wir diese Freiheit?

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