Vergehen wird mit Herrlichkeit geschmückt 

wo der Herr gedenkt, geschieht eine große Verwandlung.
„Herr, gedenke meiner nach der Gnade, die du deinem Volk verheißen hast; erweise an uns deine Hilfe.“

Ps. 106, 4
Gedenken ist eine Macht. Wir können uns im Gedenken in Trauer- und Glückszustände hineinführen, die wir körperlich erfahren. Gedenken ruft etwas wach. Gedenken, vergegenwärtigt eine Tatsache, die in der Versenkung war. Wenn Gott unser gedenkt, sieht er uns so, wie er uns eigentlich gedacht hat. Er sieht das ganze Potential, das er in uns gelegt hat. Wo er in Gnade an uns denkt, sieht er uns besser als wir wirklich sind. Die Gnade verändert Gottes Handlungsspielraum. In der Gnade fließt Gottes ganzer Zuschuss in unser Dasein. Die Gnade beendet das Defizit, des Gott nicht genügen Könnens. Die Gnade ist das Ende der Abrechung und allen Leistungsdenkens. In der Gnade leistet sich Gott Liebe vor Recht. In der Gnade wirft Gott neue Kleider über uns. Aus Alltagsklamotten werden Festgewänder. Durch die Gnade wird die Vergänglichkeit mit Herrlichkeit geschmückt. 
Wenn Gott in dieser Gnade an uns denkt, verändern sich unsere mühseligen Tage. Da lösen wir uns von unserem verzweifelten täglichen Kampf. Wer diese Bitte ausspricht, leidet unter der Zerbrechlichkeit des Lebens und ringt um Festigkeit. Er verknüpft sich mit Barmherzigkeit. Damit kommen in unsere Handlungen Gottes Spuren. Die Gnade verwandelt unsere Gesinnung; da sind wir nicht mehr von den beschwerlichen Umständen abhängig. Da beginnt mitten im Unheil etwas Heiliges aufzuleben. Wo der Herr unser gedenkt, werden wir selbst zu Werken der Barmherzigkeit fähig. Eine Hilfe, die das Miteinander sehr nötig hat.
Schafft es die Gnade, dieses vorbildliche Verhalten in uns auszulösen?

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