Schockieren heilt 

Es braucht oft ein heiliges Erschrecken, um zu erkennen, wo wir uns verrannt haben.
„Wer wird aber den Tag seines Kommens ertragen können, und wer wird bestehen, wenn er erscheint?“

Mal. 3, 2
Bestehen hängt mit prüfen zusammen. VW hat mächtige Probleme manche Abgasuntersuchungen zu bestehen. Rückruf zur Nachbesserung, um dem Standard wieder zu entsprechen. Auch unser Leben muss bestehen. Spätestens wenn wir kurz vor dem Abtreten aus dieser Welt sind, stellt sich die Frage: War´s das?
Leben hat einen gewaltigen Sinn. Es ist nicht nur ein Sack, der einfach mit Tagen und Jahren gefüllt wird. Jeder Tag hat seinen Auftrag. An jedem Tag soll das verwirklicht werden, was Gott in die Menschen hineingelegt hat. Da soll ein Beleben und Befruchten stattfinden. Die Liebe soll der Flügel der Phantasie sein, die Hoffnung der Wind in unseren Segeln. Der tiefe Sinn ist, dass sich Gott unter den Menschen verwirklicht. Dass sich seine Gaben in uns schöpferisch entfalten. Am Ende des Lebens spüren wir etwas von dem, was wir versäumt haben. Wir merken, wir sind weit dahinter zurückgebleiben, hinter dem, was wir eigentlich hätten sein können. Spätestens in der letzten Gottesbegegnung wird uns das klar.
Der kleine Prophet Maleachi, will mit seiner Frage, in die Verworrenheit seines Volkes einen heiligen Schreck auslösen. Wir brauchen die regelmäßige Bestandsaufnahme. Wir brauchen die Gottesbegegnung, Wir brauchen das immer neue Erschrecken, dass so vieles im Leben nicht dem entspricht, was Gott sich mit uns dachte. Wir brauchen den Christus und das Wort zur ständigen Nachrüstung. Wir brauchen die Gotteserkenntnis, um uns selbst zu erkennen. Wir müssen uns selbst erkennen, um nicht den Zweck unserer Existenz  zu verfehlen. Mit Christus kommen wir in unsere Bestimmung, in dem, was Gott sich immer mit uns dachte. Damit können wir jeder Prüfung standhalten.
Wo lassen wir uns noch von unserer eigenen Sinnlosigkeit und dem „Dahinterbleiben“ schockieren, die so nicht bestehen können?

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Eine Antwort

  1. Ich hatte da einen ganz anderen Gedanken –
    Kannst du es ertragen – das Erscheinen Gottes – ein Feuer, verbrennt es dich? – ein Licht, so hell, blendet es dich?
    Ich stell mir das oft vor – was wäre, wenn Gott jetzt zur Tür rein käme?
    Ja – auch in dem von dir beschriebenen Sinn, aber auch könntest du es ertragen oder würdest du vor Schreck direkt tot umfallen?
    Ich mein, man kann ja nie wissen…. vielleicht kommt Er ja irgendwann wirklich 😉

    Einen wunder-baren Tag dir <3

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