Chaosgeschüttelt oder friedensgeprägt 

was von innen befriedet ist, kann die Stürme des Lebens überdauern.
„Der Herr sprach zu Gideon: Friede sei mit dir! Fürchte dich nicht, du wirst nicht sterben. Da baute Gideon dem Herrn dort einen Altar und nannte ihn: Der Herr ist Friede.“

Richter 6, 23-24
Schalom sagt der Hebräer, wenn er diesen Friedensgruß weitergibt. Schalom drückt aus, dass Frieden von Gott ausgeht. Er sieht ihn viel umfassender, als wir ihn üblicherweise sehen. Gott selbst ist Friede. Dieser Friede ist die Befreiung von Unheil. Es ist das Wohlergehen nach Leib, Seel und Geist. Friede ist, im Einklang mit Gott sein. Es ist das am Puls und der Sattheit des Lebens zu stehen. Es ist das zur Ruhe gekommen sein in der Geborgenheit Gottes.
Wo dieser Friede herrscht, hat Gott den Widerstand des Menschen gegen sich überwunden. Da ist der Krieg mit Gott zu Ende, der Grund, für allen Unfrieden in der Welt. Dieses Schalom ist eine Friedens-Oase mitten im Krieg. Wo Gottes Frieden ist, kann der Mensch im Unheil überleben. Er ist nicht mehr chaosgeschüttelt, sondern friedensgeprägt. Da scheint immer noch die Sonne, mitten im Gewitter. Da können die Wellen hoch schlagen, aber das Boot geht nicht unter. Frieden ist die „Trotzdem-Macht“. Da werden wir in den größten Krisen nicht untergehen. In diesem Frieden brauchen wir keinen Schrecken zu fürchten.
Wenn unser Dasein in dem gewaltigen Schöpfer ruht, was fürchten wir? Kann da nicht durch uns Frieden in die Spannungen des Lebens einziehen?
Schalom! 

close

Oh, hallo 👋
Schön, dass Sie hier sind.

Tragen Sie sich ein, um jeden Tag inspirierende Mut-mach-Worte von Bruder Theophilos zu erhalten.

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Eine Antwort

  1. „Da scheint immer noch die Sonne, mitten im Gewitter.“
    genau das mein ich – mit der „Glückseligkeit jenseits von Glück und Leid“

    Gestern las ich irgendwo „Seligkeit = Extase und die ist nicht möglich in einem Leben der Mittelmäßigkeit“
    Tja – so hab ich auch mal gedacht… nur ist diese Art der „Seligkeit“ immer nur kurzfristig möglich und so hoch wie es hoch geht, so tief geht’s dann nach unten…
    Inzwischen weiß ich, nicht Mittelmäßigkeit im Sinne von lau,
    aber wenn ich in der Mitte bin, dann stehen mir alle Seiten offen, ich kann hier und da hin gehen, aus der Mitte heraus und die Mitte ist Gott, da beißt die Maus keinen Faden ab.

    Einen wunder-baren Tag dir <3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Share on facebook
Share on whatsapp
Share on twitter
Share on linkedin