Wir sind die lebendige Barmherzigkeit 

im Richtigen zu stehen, heißt abgeben zu können.
„Der Gerechte weiß um die Sache der Armen.“

Spr. 29,7
Die Sache der Armen ist Gottes heiße Nummer. Mangel ruft Gott auf den Plan. Der Gott der Fülle, sieht seine Aufgabe in den Bedürftigen. Wo Überfluss sich in Richtung Mangel in Bewegung setzt, wird etwas gesund. Gerecht ist nicht, dass jeder sich selbst zum Glück verhilft, sondern gerecht ist das Erbarmen mit dem Unglücklichen. Gott denkt dabei mehr als nur sozial. Gerecht ist der, der die Gnade verstanden hat, der weiß, dass Leben ohne einen barmherzigen Gott gar nicht möglich ist. Wer sich als Bedürftigen vor Gott erkennt, bzw. sich als von ihm Beschenkten sieht, der kann der Not des anderen nicht mehr hartherzig begegnen.
Mich hat es sehr bewegt, als neulich bei einer Geburtstagsfeier mehrere junge Familien sich entschlossen, der mit anwesenden syrischen Praktikantin, Kleider und Spielsachen für ihre Familie zukommen zu lassen. Jeder hatte Zuhause einiges an Kindersachen, die nicht mehr gebraucht werden, die so einer Flüchtlingsfamilie viel Freude machen würden. Der Gerechte denkt und handelt über sich hinaus. Das ist ein gesundes biblisches Prinzip, das in der Dankbarkeit geboren ist. Wo Gott aufmacht, kann der Mensch nicht zumachen. Menschen am Herzen Gottes erkennen, ihr Reichtum und Überfluss ist anvertrautes Gut zum Weiterreichen.
Überall wo wir auf Not treffen, sei das materielle Armut, seien das geistig, geistliche Mängel, sei es irgendeine Form von Unrecht, sind wir in die Pflicht genommen. Als gerecht Gemachte, als Befreite und Erlöste sind wir Handlanger der Erlösung. Durch uns erfahren die Menschen den barmherzigen Gott.
Ist das wirklich genug, wenn wir genügend haben?

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Eine Antwort

  1. Ich bin glücklicherweise damit aufgewachsen… abzugeben, zu spenden, sich vor allem auch immer unserer privilegierten Situation hier bewusst zu sein … das hab ich meiner Mutter zu verdanken… sie hat mir beigebracht, dass wir dankbar dafür sein sollten, ein Dach über dem Kopf zu haben, ein Bett unterm Hintern und Essen im Kühlschrank, denn unzählige Menschen auf dieser Welt haben das nicht…
    Sie lebt seit einigen Jahren nicht mehr, aber sie wird weiter leben, solange ich lebe, in meinem Herzen
    und sei hiermit auch in deinem Blog einmal verewigt 😉 schnüff…. 😉

    Einen guten Tag dir <3

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