Dem Unrecht die Stirn bieten 

in der Nachfolge braucht es Leute, die unerschüttlerich fest stehen.
„Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen!“

Jes. 5, 20
Gutes und Licht sind bei Gott. Wo Gott nicht ist, ist Wirrwar und Durcheinander. Am Anfang der Schöpfung hat Gott sich aus allem Chaos heraus seine Welt erschaffen. Bei jeder Abkehr von Gott, verkommt die Schöpfung wieder zu diesem Chaos. In diese Spannung und Auseinandersetzung ist der Glaubende gestellt. Nachfolge ist im Guten, im Licht zu stehen. Auf Wegen zu gehen, die im Richtigen sind. Aufrichtig zu dem zu stehen, was von Gott kommt.
Wenn wir Jesu Weg betrachten, führte dieser über Golgatha. Wege des Lichtes, gehen immer in der Konfrontation zur Dunkelheit. Gutes kann nur der schaffen, der mitten im Bösen steht. Nachfolgewege sind daher immer angefochtene Wege. Auf dem Weg des Guten, sind wir ständig mit dem Bösen und der Finsternis konfrontiert. Nachfolge fordert daher klare Standpunkte, die immer auf Christus bezogen sind. Menschlich ist diese Spannung nicht auszuhalten und zu meistern, sie braucht dafür eine eindeutige Verwurzelung in dem, der die Finsternis entmachtet hat. Um in dieser Welt bei der Wahrheit zu bleiben braucht es Männer und Frauen, die in Christus stehen. Solche standhafte Gestalten sehen wir in der jüngeren Kirchengeschichte bei Bonhoeffer, Martin Luther King, und einem Paul Schneider. Sie haben sich nicht vom Bösen oder irgendwelchen Repressalien in die Knie zwingen lassen.
Weil wir mit Christus im Guten stehen, können wir dem Bösen die Stirn bieten. Wir brauchen nicht zweigleisig fahren und faule Kompromisse machen. Wir können aufstehen und Kopf und Kragen riskieren, wo wir mit Christus auf dem Weg sind. Wir sind dadurch standhaft, nicht weil  wir eine gute Entscheidung für das Gute getroffen haben, sondern weil Christus für uns steht. Der Gute selbst ist es, der das Böse in und um uns überwindet. In dieser Macht können wir den Versuchungen widerstehen.
Lassen wir uns weichspühlen, wenn´s hart kommt, oder bleiben wir standhaft in dem Guten?

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3 Antworten

  1. Mir fiel heute mal wieder der zweite Teil in den Blick –
    „…da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußstapfen;…“
    Dass Jesus für mich gestorben ist, für meine Sünden, das kann ich nicht annehmen, das haut einfach nicht hin für mich.
    Vom rächenden Gott des Alten zum liebenden Gott des Neuen Testaments – okay.
    Aber was ich auf mein Konto geladen hab, ist meins. Basta. 😉
    Das möchte ich dann bitte auch selbst wieder abarbeiten.
    Denn darum geht es ja – dass wir was draus machen, draus lernen
    Wenn mir das einfach einer abnimmt – mach dir nix draus, ich bin für dich gestorben, du kannst ruhig weiter sündigen, ich nehm das schon auf mich… nee, nee….
    Aber
    Das Vorbild im Weg – Golgatha – das ist es für mich
    Immer in Zeiten des Leidens
    So, wie Jesus das Kreuz schleppen und daran sterben musste, so müssen auch wir alle durch unsere tiefen Täler hindurch
    Wenn er das konnte, dann können wir das ja wohl erst recht
    Durch diese Sicht – die ich irgendwie schon immer hatte – löst sich Gut und Böse in Nichts auf
    Da ist nichts gut oder böse
    Es ist einfach wie es ist, weil es so sein muss und seinen Sinn hat, ob wir den nun erkennen oder nicht
    Weglaufen nützt nix und es gibt auch keine Abkürzung
    Immer mitten durch, dann kommt man auch irgendwann irgendwo hin
    Das Leid annehmen, ohne zu meckern und zu hadern (na ja, manchmal bisschen quengeln ist erlaubt 😉
    Das ist der Weg, das Leiden loszuwerden
    Leid wird immer sein, aber wir haben die Wahl, darunter zu leiden oder nicht
    Vertrauen ist das Wort.

    Einen ertragreichen Tag dir <3

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