Mut machen ist ungemütlich 

Christen ermutigen die Eingeschüchterten.
„Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind.“

Spr. 31, 8
Lebensengpässe sind nie das Letzte. Genau dort wo die Leidenswege der Menschen beginnen, beginnt Gott eine Gegenoffensive. Er findet sich nie mit Ohnmacht, egal in welcher Form ab. Für die Lasten der Menschen nimmt er die Glaubenden in Pflicht. Christen sind nicht nur die, die das Heil an sich erfahren haben, sondern es in die Welt bringen. Glauben heißt, beauftragt zu sein. Glauben heißt, Mitleiden und Mitverantwortung zu tragen. Tu deinen Mund auf, ist das Einmischen in Situationen, die nicht so bleiben können wie sie sind.
Die Stimme erheben ist ein bewusstes Heraustreten und Position beziehen. Den Mund aufmachen ist ungemütlich, weil man gegen Widerstand antreten muss. Christian Führer hat mit seinen Friedensgebeten in der gewaltfreien Revolution der DDR, Kopf und Kragen riskiert. Wo sich die Stimme erhebt, trifft sie auf eine Macht der Erniedrigung. Sie wird zum Anwalt entmutigter Menschen, die unter Lasten verstummt sind. Wer die Stimme erhebt, macht sich unbeliebt.
Doch wer in Gott steht kann stehen. Er kann stehen gegen alles Unrecht, gegen Fehlentwicklungen in Kirche und Staat. Gott stärkt uns den Rücken und macht uns zum Sprachrohr gegen das Böse. Mit unserer Stimme machen wir den unter Lasten gehenden Mut. Wir folgen den Spuren Jesu und richten das Genickte wieder auf. Es kommt darauf an, dass wir den Mund aufmachen.
Wo ducken wir uns in christlicher Bescheidenheit und haben keinen Mut, den Mutlosen Mut zu machen?

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Eine Antwort

  1. Wer den Mund aufmacht kriegt eins aufs Maul – nicht immer, aber muss man immer mit rechnen.
    Aber:
    Selig sind, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit Willen.
    Jawoll 🙂

    Alles Liebe <3

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