Raus aus der Tretmühle 

Konzentration führt zum Eigentlichen.
„Ich will die Zerstreuten sammeln und will sie zu Lob und Ehren bringen, in allen Landen, wo man sie verachtet.“

Zef. 3, 19
Wo die Orientierung fehlt, irren Menschen planlos durch ihre Tage. Umfragen haben ergeben, dass 97% der Bevölkerung keine schriftlich definierten Ziele haben und somit keinen Plan, wie ihr Leben verlaufen soll. Sie treiben so durch ihr Dasein und kennen nicht den Zweck und ihre persönliche Bestimmung im Leben. Orientierungslos, haltlos, zerstreut und arm. Keine Führung, keine Perspektive, einfach der Tretmühle des Lebens ausgeliefert.
Gott sammelt die Zerstreuten. Das was so ziellos durch die Weltgeschichte geistert, soll einen festen Halt bekommen. Wir können dieses Wort auf das damalige Volk Israel beziehen, das Gott wieder zusammenführen will, doch was uns heute betrifft, ist Gott, der zu allen Zeiten, Menschen zum Eigentlichen bringt. Menschen sammeln ist wie Flöhe hüten. Gott wird sich nie mit Zerstreuung abfinden. Sammeln ist seine Leidenschaft. Sammeln ist Barmherzigkeit. Gott kann irren nicht ertragen, er will Menschen Führung, Halt und Sinn geben. Sammeln ist die Konzentration auf das, was Gott mit einem Leben vor hat. Gott geht es an die Nieren, wenn das Dasein nur so dahinplätschert. Er hat so viel mit uns vor, er hat solch geniale Gedanken für das Leben jedes Einzelnen, deshalb kämpft er gegen jede Form von Zerstreuung.
Lassen wir uns im Licht der 3. Adventskerze fragen, wo wir dahinirren, uns nicht auf ihn konzentrieren und von ihm einsammeln lassen.
Einen gesegneten 3. Advent wünsche ich euch. 

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Eine Antwort

  1. Ich denke, es reicht zu wissen, was man mit diesem Leben erreichen möchte.
    Was nicht das Gleiche ist wie „was man in diesem Leben erreichen möchte“
    In diesem Leben ist alles – ich mag am liebsten das Spanische Wort – pasajero = vorübergehend.
    Wir sind nur Passagiere, Reisende…
    Und wie wir wo hin kommen, das weiß jemand anders besser als wir 😉

    Einen guten Flug wünsche ich 🙂

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