Wenn Blätter tanzen 

wir sind von mehr Gott umgeben als wir sehen.
„Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel und die Erde und alles, was darinnen ist, das ist des Herrn, deines Gottes.“

5. Mose 10, 14
Siehe ist ein Zauberwort. In siehe steckt ein aufmerksames Wahrnehmen. Wer geziellt sieht, erkennt mehr Realität. Wer Leben bewusst wahrnimmt, stolpert nur noch über Wunder. Dem tut sich das Geheimnis hinter den Dingen auf. Den fasziniert ein schlichter Baum, der gerade die letzten farbigen Blätter tanzend von sich gibt. Wer sieht, erkennt an seinem eigenen Körper ein Wunderwerk der Schöpfung. Haarklein sind grandiose Abläufe im Organismus gesteuert. Wo wir über uns hinaussehen, entdecken wir einen Kosmos der Unendlichkeit. Vom Allerkleinsten, bis zur Unfassbarkeit des Lebens, sind wir mit einem Schöpfer konfrontiert, der alles menschliche Dassein übersteigt. Wo wir sehen lernen, erkennen wir Gott wo wir gehen und stehen. Alles was uns umgibt, in allem, in dem wir uns bewegen können wir Gott begegnen. Gott ist in uns, bei uns, um uns, über uns, überall. Für jemand der sehen lernt, gibt es keine Gottesferne.
Gott suchen hängt zutiefst mit dem „siehe“ zusammen. Gott erkennen ist eine Frage der Aufmerksamkeit. Wie feinfühlig sind wir, um seine Nähe in allem wahrzunehmen? Gott ist global. Gott hat einen universalen Geichzeitigkeitsfaktor. Es gibt keinen Raum in dem er nicht ist. Im schrecklichsten Ereignis können wir ihn sehen. Gottesferne ist immer ein Sehverlust. Wer sehen lernt, erkennt im Unglück das Heil.
Was nehmen wir an unserem Nächsten und von unserer Umgebung wahr und wohin führt uns das?

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