Wir sind heilig

ohne heilige Räume ist der Mensch arm.
„Das ist´s, was der Herr gesagt hat: Ich erzeige mich heilig an denen, die mir nahe sind, und vor allem Volk erweise ich mich herrlich.“

3. Mose 10, 3
Gott macht Menschen majestätisch. Er macht sie zu etwas, was sie von Natur aus nicht sind. Er schafft sich heilige Räume. Er veredelt Menschen, im dem er sich an ihnen zeigt. Was heilig ist, bekommt einen Status von anderswo. Heilig wird das, was heilig gemacht wird. Da schafft ein anderer an einer Veredelung. Wer Gott ist, zeigt sich an Menschen, in die er hineindringt, die er bewegt, mitreißt und anzündet. Heilig ist der, an dem Gottes Handeln sichtbar wird. Da geschieht an etwas Pofanem eine Handlung aus einer anderen Welt. Da wird Irdisches göttlich. Da zieht der ewige Gott in Vergängliches ein.
Jede Kirche ist ein heiliger Raum. In ihr offenbart sich Gott den Menschen. Sie ist ein Raum, ein Gebäude in dem eine Verwandlung stattfindet. Kirche ist viel mehr als ein reiner Versammlungsraum für die Gemeinde. Sie ist der Ort, an dem Christus die Menschen heilend berührt. Hier trifft das Wort auf den verirrten Menschen. Heilig ist der Raum, weil Gott darin aktiv ist. Ist es da nicht problematisch, wenn das Gotteshaus zu einem weiteren Veranstaltungsort wird, in dem Menschen nur unterhalten werden und irgendwelche sozialen Dienstleistungen erfahren?
Gott macht heilig, weil er sich zeigen will. Er will sich als herrlich erweisen. In Menschen und in Räumen. Er schafft sich selbst ein Hoheitsgebiet. Er will in uns heilige Räume schaffen. Es will in den Schatten der Welt neuen Glanz bringen. In Gottes Nähe wird unser Normales heilig. Da bekommen Lasten ein anderes Gewicht.
Muss uns das nicht viel heiliger werden, ihm Räume zu schenken, in denen er sich als herrlich erweisen kann?

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