Anbetung fährt zweigleisig 

Anbetung stiftet Gemeinschaft.
„Ich will dich in der Gemeinde rühmen, Herr.“

Ps. 22, 23
Wo der Mensch rühmt, steht er vor etwas Großem. Lob sprechen wir dem aus, der etwas gut gemacht hat. Anbetung huldigt den, der mich überragt. Der Psalmist machte diese Erfahrung mit Gott, als er sich von wilden Tieren verfolgt sah. In seiner Bedrohung erfuhr er das Aufhelfen Gottes. Diese Hilfe wird nicht mit einem schlichten Dankeschön quitiert, sondern fließt in die Anbetung. Gott in seiner Gegenwart, in seinem Handeln erkennen, bringt im Menschen etwas in Bewegung. Wie ein Gongschlag, der fast endlos zu klingen beginnt. Gotteserfahrung bringt in Anbetung und hebt den Menschen über sich hinaus. Lob ist das Echo auf einen Gott der gehandelt und sich zu erkennen gegeben hat.
Dieser anbetende Wohlklang geschieht nicht hinter den Kulissen, sondern fließt in die Gemeinschaft. Anbetung ist nicht nur eine Sache zwischen Gott und mir, sondern multipliziert sich. Anbetung klingt vor Gott und den Menschen. Lobpreis vereint die Menschen vor Gott. Mein Erlebnis wird Gemeinschaftserlebnis. Wo sich Gott einem Menschen zu erkennen gibt, baut er immer Gemeinde. Unter dem Rühmen finden sich die zusammen, die den Herrn erfahren haben. Ein Lobender kann nicht für sich bleiben. Gotteserfahrung verbindet. Gemeinschaft sind die vom Lob zusammengeschweißten. Jeder trägt mit seiner Erfahrung bei und fördert damit das einträchtige, lebendige Miteinander. Dieses Lob erfrischt jede Gemeinschaft.
Wo können wir unsere Gotteserfahrungen noch viel stärker in unsere Gemeinden einbringen?

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