Verlierertypen sind gefragt 

„Der Herr steht dem Armen zur Rechten, dass er ihm  helfe von denen, die ihn verurteilen.“

Psalm 109, 31
Werten und verurteilen ist eine gewaltige Macke von Menschen. Damit werden die Einen integriert und die Anderen ausgegrenzt. Wertung stempelt ab. Du gehörst zu den Guten und du zu den Schlechten. Du praktizierst deinen Glauben nicht mit der Präzision, wie wir unsere Sache ernst nehmen, somit finden wir keinen gemeinsamen Nenner. Statt Miteinander entsteht ein geregeltes Nebeneinander. Urteilen grenzt aus. Urteilen verachtet die, die einen anderen Stand und eine andere Sichtweise haben.
Genau die Ausgegrenzten sind Gottes Lieblinge. Diejenigen, mit denen die Menschen nicht anfangen können. Die, die nichts als ihr Verachtet sein haben, sind bei Gott hoch angesehen. Die Herausgefallenen, die, die in kein Schema passen, die , die Gott nichts zu bringen haben, das sind Gottes Kinder. Die von den Gnadenlosen Verachteten, finden bei ihm Erbarmen. Hier ist ein warmes Herz in aller Umbarmherzigkeit. Gott liebt die Armen. Genau die Lästigen, die uns wie eine Laus im Pelz sitzen. Er preist diejenigen selig und glücklich, die ihm nichts geben können. In der Schwachheit kann sich seine Güte offenbaren. Das Abgeknickte richtet er wieder auf. Dem Sterbenden schenkt er Hoffnung.
Für mich war es eine Sternstunde der Gottesbegegnung, als ich einer alten Zirkusfrau, die von Haus zu Haus zog, meinen Zehnten überreichen konnte. Gott will uns den Armen, Rechtlosen, Ungeliebten zum Bruder machen. Wir werden dem Schwachen die ausgestreckte Hand Christi sein, die ihm siegen hilft.
Wo schämen wir uns, Bruder und Schwester der Armen zu sein?

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Eine Antwort

  1. da bin ich zum Glück schon drüber weg – mein Leben ging so über Stock und über Stein – immer – mir ist „nichts Menschliches mehr fremd“, ich verachte und verurteile nichts mehr
    und ich über weiter
    Sieh Gott und das Gute in jedem Gesicht.
    Amen

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