Herrschen ist groß machen 

leiten und herrschen ist die große Herausforderung.
„Gideon sprach: Ich will nicht Herrscher über euch sein, sondern der Herr soll Herrscher über euch sein.“

Richter 8, 23
Wie geht Herrschaft; demokratisch, diktatorisch, sozialistisch? Die Bibel zeichnet ein komplett entgegengesetztes Führungsprinzip für das Reich Gottes auf. Nicht Menschen sollen über Menschen stehen, sondern Gott prägt und führt. Wo die Welt nur mit Druck und Gewalt geführt werden kann, will Gott Herzen erreichen. Die Ordnungen eines Staates können nur mit Repressalien  durchgesetzt werden, weil sie von außen auf Menschen „aufgesetzt“ werden. Er hat eben die Aufgabe für Recht und Ordnung zu sorgen und dafür muss er Macht ausüben, auch gegen den Widerstand des Volkes.
Gott will von innen heraus führen. Er will Menschen im Zentrum ihres Seins verwandeln. Das geht nicht mit Gewalt, das gelingt nur, wenn er Herzen berührt. Wenn erlebte Liebe die Menschen dahinschmelzen lässt. Der Größte unter euch, sei euer aller Diener, sagt Jesus. Nicht den Kopf, sondern die Füße waschen ist sein Führungsstil. Dienen und sich hingeben übt die stärkste Macht auf einen Menschen aus.
Hierarschische Strukturen sind die Werkzeuge für eine vergängliche Welt. Reich Gottes wird damit gebaut, in dem der eine den Anderen in Ehrerbietung übertreffe. Wahre Größe ist nicht andere klein machen, sondern andere aufrichten und zur Größe zu führen.
Wenn wir unseren täglichen Umgang mit anderen betrachten, machen wir ihn mit unseren Worten und Handlungen größer oder kleiner?

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