Anbetung vor täglichem Brot 

wer betet, setzt eindeutige Schwerpunkte.
„Fraget nach dem Herrn und nach seiner Macht, suchet sein Antlitz allezeit!“

Ps. 105, 4
Was zieht uns zu Gott? Was ist der Grund weshalb wir ihn suchen und mit ihm in Verbindung treten? Das fragten sich sicher auch die Jünger, die schon längere Zeit mit Jesus zusammen waren, als sie ihn baten: Herr, lehre uns beten.
Unser Wort stellt Gott in den Mittelpunkt. Begegnung und Gebet ist zuerst die Frage nach Gott. Es geht um seine Macht und seine Ehre. Wenn wir vom „Mustergebet“, dem Vater unser ausgehen, steht zuerst sein Name, sein Reich und sein Wille. Es geht zunächst nicht um unsere Anliegen, sondern um seine Verherrlichung. Gebet ist Gott in den Mittelpunkt stellen. Bei solch einer Begegnung betreten wir seinen Hoheitsbereich. Im Gebet stellen wir uns in und unter Gott. In der weiteren Reihenfolge kommen dann die Belange unseres Lebens. Das tägliche Brot, die Vergebung von Schuld und das Gelingen des Miteinanders mit anderen. Danach endet das Gebet noch nicht, sondern fließt zurück in die Anbetung. Bei allem Fagen nach Gott, bei allem beten zu ihm, geht es immer zuerst um ihn und nicht um uns. Wo Gott zum Zuge kommt ist für alles gesorgt. Wo Gott verehrt wird, sind auch die Dinge unseres Lebens geregelt. Für unser Wohl und Wehe entscheidet nicht, wie wir unser Elend vor Gott beklagen, sondern wie wir gerade in den Spannungen unseres Dasein darüber Gott die Ehre geben.
Wie gelingt es uns, in unseren Anliegen die Schwerpunkte richtig zu setzen?

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