Verstand sabotiert Belohnung 

unsere Probleme, sind für Gott kein Problem.
„Der Herr sprach: Fürchte dich nicht, Abram! Ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn.“

1. Mose 15, 1
Gott zeigt dem Abram die Vision, die er für sein Leben hat. Sieh die Sterne am Himmel, so unzählbar werden deine Nachkommen sein! Aber Gott, ich habe doch nicht mal einen Sohn, war Abrams Antwort. Wir kennen die Geschichte.
Wenn Gott Verheißungen ausspricht, wenn er irgendwelche Zusagen macht, müssen wir das nicht kapieren. Das was bei Gott möglich ist, brauchen wir nicht verstehen. Wo Gott mit uns seine Geschichte machen will, müssen wir erst einmal erkennen, dass uns unser Verstand einen Streich spielen will. Da wird alles rational angedacht und Gott klar gemacht, was nicht geht. Für uns ist logisch, ohne Kinder keine Erben. Doch Gottes Realität endet nicht an unserem Verstand. Da geht es eigentlich erst richtig los. Gottes Gegenwart hat nichts mit dem zu tun, was wir uns denken können und für möglich halten.. Unser Verstand muss begreifen, dass er zu schweigen hat, wenn Gott redet. In diesem Augenblick beginnt eine neue Welt, die nichts mit den Gesetzen unserer Welt zu tun hat. Wenn wir in diesem Moment zu denken anfangen, verdrängen wir das Heilige, das Gott in uns legen will.
Gott kennt diese Spannung in uns. Deshalb gehört zu seinen Leidenschaften das Mut machen. Dem Verstand, der nur Bedenken sieht, sagt er: Hab keine Angst, ich schütze dich und werde dein Vertrauen reichlich belohnen. Mit seinen mutmachenden Worten will er uns auf ein Wagnis vorbereiten. Er will in uns eine Verschiebung einleiten. Unser Vertrauen soll weg von unserem Verstand, hin zu seinem Wort umgeleitet werden. Wo dieser Umzug vom Denken zum Glauben stattfindet, erfahren wir den großen Lohn. Darin geht der Reichtum Gottes und unseres Lebens auf. Damit gehen Verheißungen in Erfüllung.
Was hindert uns mit dieser Zusage gegen allen Unglauben anzuglauben?
Einen gesegneten Sonntag wünsche ich euch. 

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4 Antworten

  1. wenn Gott Teil des Lebens wird, kriegt das Leben eine ganz andere Logik… und es ist erstaunlich, wie die Dinge funktionieren, wenn man bereit ist, die „Kontrolle“ abzugeben 😉

    Auch dir einen gesegneten Sonntag <3

    1. Kontrolle abgeben! Das ist das Stichwort!
      Doch wie entsetzlich schwierig ist der Unterschied zu erkennen, wo Gott auch Aktionen von mir erwartet !!!
      Oder erwartet er gar keine?
      Ist es in Ordnung für ihn, wenn ich nur noch auf IHN vertraue, sobald ich in mir spüre, dass mir eine Angelegenheit „entgleitet“?
      An IHN abgebe, wenn ich spüre, dass mich Angst und Zweifel umfängt, ob ich am richtigen Weg bin – ich auch das richtige sage und tue?
      Einen gesegneten Sonntag liebe Maus <3

      1. du bist übrigens die Erste nach längerer Zeit mal wieder, die mich Maus nennt <3

        Ich mach das so ungefähr nach der Faust-Regel, was ich kann, mach ich selber und wo ich nicht mehr weiter weiß,sag ich "Ich weiß nicht mehr, Gott, tu du was" 🙂

        Vielleicht ist der erste Schritt einfach mal anzuerkennen und zu akzeptieren, dass wir überhaupt Grenzen haben? *grins – Mein Problem ist ja immer – und ich könnte mir eventuell vorstellen, dass dir das auch bekannt vor kommt – dass ich immer meine, alles wissen und alles können zu müssen – und am besten alles besser wissen und alles alleine schaffen.
        Für mich ist es schon eine echte Revolution, zu sagen "Ich weiß nicht" oder gar "das kann ich nicht".
        Außerdem sag ich jeden Morgen und auch immer mal zwischendurch "Gott, leite mich durch diesen Tag"
        Ich denk mir mal, wenn man das immer wieder sagt, dann kriegt Er das wohl irgendwann mit und tut das auch 😆

        UND – Es is gar kein Problem, wenn wir mal was nicht richtig machen – das ist ja auch so eine Revolution.
        Wir sind Menschen, wir dürfen Fehler machen, das ist vollkommen okay 🙂
        Und was ist schon ein Fehler – wer sagt, was richtig und falsch ist – wer weiß vorher, was wir brauchen, um daraus zu lernen?
        Die meisten Erfindungen der Menschheit sind aus Fehlern entstanden 😉
        Ich denk mir, wenn wir reinen Herzens sind, dann kann so viel nicht schief gehen.

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