Wir sind nicht kalt

Verlustängste braucht kein Mensch.
„Ich habe dich einen kleinen Augenblick verlassen, aber mit großer Barmherzigkeit will ich dich sammeln.“

Jes. 54, 7
Die größte Gottverlassenheit die es je gegeben hat, hat Christus am Kreuz erlebt. Das war eine totale Finsternis. Da sind die Liebe und alle Lichter ausgegangen. Augenblicke ohne Gott sind eiskalt. Verlassen sein von Gott ist Hölle. Das ist die große Leidensgeschichte des Schmerzensmannes aus Jesaja 53. Diese totale Gottesfinseternis hat Christus durchgemacht, dass es in der Welt wieder hell werden kann. Mit Christus sind wir nicht mehr von Gott uns allen guten Geistern verlassen.
Es gibt immer Zeiten in denen wir uns von Gott verlassen fühlen. Es liegt in unserem Naturell es zuerst auf eigene Faust zu probieren. Alles was ohne Gott geschieht, endet mit Verlassenheit und Angst. Letztlich sind diese Augenblicke die Zeit an denen nicht Gott uns verlässt, sondern wir Gott verlassen haben. Wir selber sind es, die die Angst ins Leben bringen. Finsternis ist Christuslosigkeit.
Gott wirkt unserer Verlassenheit entgegen. Mit Christus erbarmt er sich über unsere Nacht. Er will gegen alle Kälte anlieben. Er drängt sich in unsere Nähe. Er will das Licht vergegenwärtigen. Mit Christus gibt es keinen Moment der Verlassenheit mehr. Es gibt nur noch Herzen, die die Liebe nicht zulassen und dadurch kalt bleiben.
Wo stehen wir, wenn wir Gott anklagen, er hätte uns verlassen?

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Eine Antwort

  1. Ich hab das auch erlebt – am Karfreitag diesen Jahres hab ich mich „an’s Kreuz gehängt“ – un-willentlich, obwohl der Karfreitag für mich immer ein sehr besonderer Tag war … wach wurde ich am 5. April – auf der Intensiv-Station – dazwischen – „Bewusstlosigkeit!“, Koma – aber da war nicht nichts, da waren u.a. Albträume – und da war kein Gott – wirklich und wahrhaftig nicht… das war… nicht schön. – ABER – Er hat mich noch mal wieder rausgeholt 🙂
    Gott sei’s getrommelt und gepfiffen !
    Hallelujah!

    Wünsche dir einen wunder-vollen Tag 🙂

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