Loben ist herausragend 

Glaubende durchbrechen und überwinden das Alltägliche.
„Ich will dich preisen und deinen Ruhm besingen unter den Völkern.“

Ps. 18, 50
Wir haben es hier mit einem Ausbrecher zu tun. Mit einem der voll aus dem Rahmen fällt. Er sticht aus den Menschen heraus. Wer hat denn im ganz normalen Leben solchen Grund auszuflippen? Wo können wir jubeln, wenn wir die Welt und unsere Lebensumstände betrachten? Da sind doch viel mehr Gründe zu klagen, zu verzweifeln und Jammerarien anzustimmen. Da sind doch Tage, an denen man das Leben am liebsten in die Tonne treten würde. Wo soll denn da noch ein Gotteslob aufsteigen, wo man mehr Elend, als Aufbauendes sieht.
Genau hier setzt die Kühnheit des Glaubens an. Was sehen wir? Was wollen wir sehen? Worauf konzentriert sich unser Fokus? Nicht das was sich vor unseren Augen abspielt, das was die Völker umtreibt und bewegt zählt, sondern in unseren Lebensgewohnheiten will Gott eine neue Sicht entstehen lassen. Das was Gott wirkt, geschieht nicht außerhalb unserer Lebenspraxis, sondern mitten hinein. Gott ist nicht jemand für die schönen Stunden, in denen man alles andere Übel ignoriert. Gott will genau im alltäglichen der Menschen aufbrechen. Er will uns den Blick des Darüberhinaus geben. Er will seine Hand unter unser Kinn legen und den Kopf aufrichten, dass die Augen nicht nur Morast vor sich sehen. Er sucht nach Menschen die aus sich selbst ausbrechen, die im Vertrauen auf ihn, in den Lasten und Schmerzen eine neue Sicht gewinnen. Die Blicke sollen nicht bei dem Schweren stehen bleiben, sondern mit dem Blick auf ihn, dem Leiden trotzen. Gott will das hoffnungslose Dasein durchbrechen. Er will Glauben schenken, der aus der Not heraus zum Lob aufbricht. 
Für den Glaubenden wird die Gottes Realität größer als die Eigene. Damit ist nicht das Unheil der Maßsab der Dinge, sondern sein Heil, das wie eine Fackel in der Nacht leuchtet. Wo wir ausbrechen, erheben wir uns über die Welt und müssen zu Lobsängern werden. Glaubende können diesen Mut an den Tag legen, mit dem sie gegen allen Jammer ansingen und anglauben.
Was hält uns zurück, das wir dadurch aus den Völkern herausstechen, dass wir gerade im Unheil unbekümmert unser Lob aufsteigen lassen? 

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Eine Antwort

  1. Für mich ist Grund zum Jubeln, wenn ich spüre, dass Er mir nahe ist.
    Gestern Abend war auch wieder so was…. allerdings fang ich dann immer an zu heulen 😉

    Alles Liebe von Ananda <3

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