Lechzen hat ein Ende

Durst ist schlimmer als Heimweh.
„Die Elenden und Armen suchen Wasser, und es ist nichts da, ihre Zunge verdorrt vor Durst. Aber ich, der Herr, will sie erhören.“

Jes. 41, 17
An solch heißen Tagen wie zur Zeit, spüren wir was Durst ist. Wer da nicht genug trinkt, dem schwächelt der Kreislauf und der Kopf brummt. Wasser ist lebensnotwendig. Durst ist Dürre und Armut. Da kommt der Mensch an die Grenze seiner Existenz. Diese Suche nach Wasser ist die Sehnsucht nach aufbauendem, wohltuenden, erfrischenden Leben. Das Dasein ist oft eine Wüstenwanderung. Viele Ereignisse im Leben trocknen uns aus. Menschliches Miteinander lässt uns aushungern und viele Sehnsüchte bleiben ungestillt. Da ist so wenig Frisches, was erquickt. Da wird vieles in uns träge und wir dörren dahin und finden uns mit manchem Elend einfach ab.
Dagegen steht Gottes ABER. Gott will erhören, will Sehnsucht stillen. Das Aber löscht den Durst. Dürre ist nicht der außer Kraft setztende Zustand. Aber bringt an die Quelle, ist ein Wasserfall. Aber setzt Armut und Elend außer Kraft. Egal was uns ausdörrt, das ist nie das Letzte. Für die, die Zunge heraushängen ist mehr als genug Wasser da. Bei Gott hört die Suche nach Erquickung auf. 
Christus sagt: Kommt, es ist alles bereit. Kiergegaard sagt sogar: Du bist nicht nur die Quelle, die sich finden lässt, du bist die Quelle, die selbst den Dürstenden und Verirrten sucht. 
Genau die Tage, an denen wir auf dem Zahnfleisch daherkommen, haben diese Verheißung über sich. Wo brauchen wir mehr von dieser Quelle, dass unser Lechzen ein Ende hat?  

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