Hoffen wirkt wie wahnsinnig 

wer Unmögliches erwartet, wird Unglaubliches erhalten.
„Wer auf den Herrn hofft, den wird die Güte umfangen.“

Ps. 32, 10
Hoffen kann man nur, wenn man einen Grund zu hoffen hat. Auf Gott hoffen, hat nichts mit dem letzten Versuch zu tun, auf den man auch noch baut. Nach dem Motto: Da hilft nur noch beten. Gott hat sich den Menschen offenbart. Er zeigt sich als gewaltiger Schöpfer, als den Menschen von Grund auf Freimacher. Er ist der Toderneuer und gibt zerfallendem Leben eine frische Lebenschance. Er zeigt Zukunftsperspektiven, die kein Mensch aus sich heraus erreichen kann. Er hat sein Wort voller Verheisungen und Zusagen gepackt, dass er das Unvollkommene vollendet. 
Somit geht Hoffnung nie ins Blaue. Es gibt nichts Konkreteres, als die Hoffnung der Glaubenden. Da geht es nicht um menschliches Handeln, sondern um eine Beziehung zum göttlichen Kraftfeld. Diese Hoffnung kann unverschämt werden, weil sie nicht mehr auf das menschlich Machbare vertraut. Diese Hoffnung sprengt alles natürliche Denken. Hoffnung auf Gott ist in menschlichen Augen verrückt. Glaubende bewegen sich damit in unglaubhaften Luftschlössern. Dem, der an Grenzen steht, ist alles möglich. Er kann alles denken. Hoffnung auf Gott kann für die Menschen wie Hirngespinste aussehen. Mit dieser Hoffnung gehen wir am Rande des Wahnsinns, weil kein Mensch das fassen kann, was dem möglich ist, der glaubt. 
Wer solche Hoffnung riskiert, wir von Gottes Gut-sein eingehüllt. Es wird etwas von dem Vollkommenen erleben, das Gott ausmacht. Er wird Erfahrungen machen, die man erhält, wenn man den Mut aufbringt, dieses Vertrauen zu wagen. Wer mutig hofft, dem werden die Ohren schlackern wie Gott segnet.
Wie mutig sind wir, derart zu Hoffen?

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